Smart Regio präsentiert Ergebnisse

Lokale Trends dank Big Data erkennen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

(Bild: SmartRegio / Disy)

Das Smart-Data-Forschungsprojekt SmartRegio hat sich mit der Frage befasst, wie Firmen und Organisationen ihre strategische Planung auf Basis von Big Data lokal und regional optimieren können. Die Ergebnisse des Projekts werden nun vorgestellt.

Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Forschungs- und Entwicklungsprojekt SmartRegio wird am 7. September seine Erkenntnisse im Rahmen eines Workshops vorstellen. Im Fokus des Projekts stand die Erhebung und Auswertung großer Datenmengen, um raumbezogene Entwicklungen zu erkennen. Beispiele für deren Einsatz sind etwa Verhaltensmuster beim Stromanbieterwechsel oder demographische Unterschiede und Entwicklungen in verschiedenen Stadtteilen und die entsprechenden Konsequenzen für Infrastruktur und Stadtplanung. SmartRegio wurde von der Disy Informationssysteme GmbH, YellowMap, USU Software, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie der Forschungsstelle Datenschutz der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführt.

„Location Intelligence“ erschwinglich machen

Gemeinsam mit den Stadtwerken und der Stadtverwaltung Kaiserslautern wurde untersucht, wie sich die räumliche Datenanalyse einfach und günstig für Mittelstand und kommunale Verwaltungen nutzen lässt. Derartige „Location Intelligence“ kommt schon jetzt bei großen Unternehmen zum Einsatz, ist aber für Mittelstand und Kommunen oft zu aufwendig oder zu teuer. Die Forscher entwickelten eine modulare Software-Plattform, die Geo- und Massendaten in Verbindung mit den Geschäftsdaten der Anwender zeit- und raumbezogen sowie inhaltlich flexibel auswertet. Auf diese Weise lassen sich nützliche Zusammenhänge, Veränderungen und Auffälligkeiten entdecken. Außerdem widmeten sich die Forscher technologischen Fragen zur räumlichen Datenanalyse („Spatial Data Analytics“) sowie Datensicherheit, Datenschutz, rechtlichen Aspekten und Geschäftsmodellen der Geodatenverarbeitung. Bei der Umsetzung kamen aktuelle Methoden und Tools rund um Big-Data- und Geodatenverarbeitung zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise Talend Open Studio in Kombination mit dem Disy-Plug-In Geospatial Integration, Elasticsearch, Camunda, Spark, Keycloak, CKAN sowie Kibana und einige Eigenentwicklungen für Social-Media-Analyse und Visualisierungen.

Workshop zu den Ergebnissen

Detailliertes Wissen zum Forschungsprojekt soll ein öffentlicher Workshop vermitteln. Die Veranstaltung namens „Smart GeoData – von raumbezogenen Daten zu regionalem Wissen“ präsentiert Lösungsansätze und Ergebnisse von SmartRegio. Zu den Themen zählen Anwendungsfälle, Geodatenintegration, der Big-Data-Technologie-Stack, Social-Media-Analyse, Visualisierung und rechtliche Fragen rund um Smart Data. Der Workshop ist für Entscheider, Geschäftsentwicklung und Lösungsverantwortliche aus Unternehmen und öffentlicher Verwaltung sowie Forscher, Studenten und Geodaten-/Smart-Data-Spezialisten konzipiert. Die kostenlose Veranstaltung findet am 7. September am DFKI in Kaiserslautern statt. Um Anmeldung per E-Mail an smartregio@disy.net wird gebeten.

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