Umfrage des Bitkom KI wird vor allem als Chance betrachtet

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Der Digitalverband Bitkom hat anlässlich des KI-Aktionsplans der Bundesregierung einige Ergebnisse einer Umfrage zum Thema veröffentlicht. Sie zeigen, dass der Großteil der Deutschen das Thema KI als Chance betrachtet.

Künstliche Intelligenz wird überwiegend als Chance wahrgenommen.(Bild:  Gerd Altmann /  Pixabay)
Künstliche Intelligenz wird überwiegend als Chance wahrgenommen.
(Bild: Gerd Altmann / Pixabay)

Demnach sehen etwa drei Viertel (73 Prozent) aller Bundesbürger mehr Vorteile als Risiken rund um das Thema Künstliche Intelligenz. Nur knapp ein Viertel (24 Prozent) hält die Technologie für eine Gefahr. Dieser Wert lag vor fünf Jahren noch bei 34 Prozent, damals betrachteten 62 Prozent der Teilnehmer KI als Chance. Für die aktuelle Erhebung wurden 1.004 Personen ab 16 Jahren befragt.

„Künstliche Intelligenz verändert gerade unsere Wirtschaft und Gesellschaft grundsätzlich. Die Chancenperspektive der Menschen, die in den vergangenen Monaten mit Chatbots oder der Generierung von Bildern die vielfältigen Möglichkeiten von KI selbst ausprobieren konnten, muss sich auch in der deutschen und europäischen Politik widerspiegeln“, meint Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst.

Keine überbordende Regulierungswut

Bitkom fordert deshalb, den ursprünglichen risikobasierten Ansatz des „AI Act“ konsequent beizubehalten. Generative KI soll dabei nicht als Technologie an sich reguliert werden. Zusätzliche Abstufungen bei Basismodellen („Foundation Models“) und Allzweck-KI („General Purpose AI“) dürfe es auf keinen Fall geben. „Wir dürfen mit dem AI Act nicht die Fehler der Datenschutz-Grundverordnung wiederholen, die auch nach Jahren für Rechtsunsicherheit in den Unternehmen sorgt. Unser Ziel muss sein, in Europa und Deutschland Künstliche Intelligenz zu entwickeln, die auf unseren Werten basiert“, so Wintergerst.

Auch in Unternehmen gilt KI als Zukunftstechnologie: Rund zwei Drittel (68 Prozent) der Firmen sind dieser Meinung, aber nur 15 Prozent nutzen die Technologie bereits. 68 Prozent gaben an, wegen Sorge vor Verstößen gegen Vorschriften zurückhaltend zu sein. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der Unternehmen hält übertriebene Regulierung für den Grund, warum Produkte wie ChatGPT nicht in Europa entwickelt werden. Allerdings erhoffen sich auch 73 Prozent einen Wettbewerbsvorteil von klaren KI-Regeln für europäische Unternehmen.

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