BIFOLD bündelt Kompetenzzentren

KI-Projekt erhält Förderung in Millionenhöhe

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

(v.l.n.r.) Prof. Dr. Christian Thomsen (TU Berlin), Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, Prof. Dr. Klaus-Robert Müller (BIFOLD), Prof. Dr. Volker Markl (BIFOLD) und der Regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller
(v.l.n.r.) Prof. Dr. Christian Thomsen (TU Berlin), Bundesministerin für Bildung und Forschung Anja Karliczek, Prof. Dr. Klaus-Robert Müller (BIFOLD), Prof. Dr. Volker Markl (BIFOLD) und der Regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller (Bild: Felix Noak)

Das Berlin Institute for the Foundation of Learning and Data (BIFOLD) wird künftig die KI-Expertise in der Hauptstadt bündeln. Unterstützung in Millionenhöhe kommt vom Bundesforschungsministerium.

Im Rahmen der KI-Strategie der Bundesregierung entsteht in Berlin ein „Leuchtturm der KI-Spitzenforschung“. Dazu werden im neuen BIFOLD das Berlin Big Data Center (BBDC) und das Berliner Zentrum für Maschinelles Lernen (BZML) zusammengeführt. Zusätzlich wollen die vereinten Kompetenzzentren Kooperationen mit weiteren Berliner Partnereinrichtungen ausbauen.

Zu diesem Zweck erhöht das Bundesforschungsministerium die bestehende Förderung des BBDC und BZML um weitere 18 Millionen Euro. Dem neuen BIFOLD stehen damit bis 2022 insgesamt über 32 Millionen Euro zur Verfügung. Das Land Berlin steuert acht neue KI-Professuren an der TU Berlin und der Freien Universität Berlin bei, wofür im Landeshaushalt 3,5 Millionen Euro vorgesehen sind.

Forschungszentrum von Weltrang

Durch diese Maßnahmen und die ausgebaute Förderung will das Land Berlin auf dem Campus der TU einen KI-Nukleus schaffen, der Forschung, Ausbildung und Innovationen rund um Big Data und Machine Learning eng verzahnt. Ziel ist ein Forschungszentrum von internationalem Rang, das gleichzeitig dringend benötigte KI-Experten ausbildet. Zudem steht die Entwicklung von entsprechenden Technologien, Werkzeugen und Systemen auf dem Programm.

„Es ist wichtig und richtig, dass die technologischen Grundlagen der KI nicht nur in großen privatwirtschaftlichen Unternehmen, sondern ganz wesentlich auch an öffentlichen Universitäten erforscht und entwickelt werden“, meint Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin. „Der technologische Fortschritt ist heute mehr denn je mit gesellschaftlichen Debatten um Regulierung, Transparenz und Verantwortung verflochten. Auch für diese richtige und notwendige Rückkopplung mit gesellschaftlichen Fragestellungen und Herausforderungen bieten sich dem BIFOLD als integraler Bestandteil der Technischen Universität Berlin beste Voraussetzungen“, ergänzt er.

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