„KI-Studie 2024: Nutzung & Vertrauen in der Gesellschaft“ KI gilt als nützlich, aber es mangelt an Vertrauen

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von Evergreen Media und SKOPOS hat sich mit dem Einsatz und der Einschätzung von KI in der Gesellschaft befasst. Sie zeigt, dass die Technologie durchaus einen hohen Bekanntheits- und Nutzungsgrad besitzt, aber noch nicht als wirklich vertrauenswürdig gilt.

ChatGPT ist in der Gesellschaft durchaus bekannt. Aber nicht immer vertrauen die Nutzer auch den Ergebnissen, wie eine aktuelle Studie von Evergreen Media zeigt.(Bild:  Franz Bachinger /  Pixabay)
ChatGPT ist in der Gesellschaft durchaus bekannt. Aber nicht immer vertrauen die Nutzer auch den Ergebnissen, wie eine aktuelle Studie von Evergreen Media zeigt.
(Bild: Franz Bachinger / Pixabay)

Der Report „KI-Studie 2024: Nutzung & Vertrauen in der Gesellschaft“ liefert Einblicke in die Nutzung von KI und ChatGPT sowie die Sichtweise der Bevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu diesem Thema. An Bekanntheit mangelt es der Technologie demnach nicht: 70 Prozent der Befragten haben bereits von ChatGPT gehört. Je jünger die Teilnehmer und je größer ihr Wohnort, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie bereits vom KI-Chatbot gehört haben. Große Unterschiede finden sich auch bei unterschiedlichen Berufsgruppen. So haben etwa 94 Prozent aller Studenten schon von ChatGPT gehört.

Anwender halten ChatGPT und Co. für nützlich, gehen aber eher vorsichtig mit den Ergebnissen um.(Bild:  Evergreen Media)
Anwender halten ChatGPT und Co. für nützlich, gehen aber eher vorsichtig mit den Ergebnissen um.
(Bild: Evergreen Media)

Knapp die Hälfte der Bevölkerung (45 Prozent) hat laut der Studie bereits ChatGPT eingesetzt. Von dieser Gruppe nutzen es 54 Prozent mindestens einmal pro Woche. Die Bereitschaft dazu sinkt mit zunehmendem Alter stark. Schüler (84 Prozent) und Studenten (75 Prozent) zeigen das größte Interesse an ChatGPT. Nach Branchen betrachtet kommt ChatGPT vor allem in Versicherungen (62 Prozent) und Banken (60 Prozent) zum Einsatz. 47 Prozent aller deutschen Teilnehmer gaben an, den KI-Chatbot auch künftig nutzen zu wollen.

Nutzen erkannt, Skepsis bleibt

Laut der Studie halten 39 Prozent eine Beratung durch KI oder Chatbots für nützlich. Dennoch vertrauen nur 27 Prozent den entsprechenden Antworten. 71 Prozent der Befragten bewerten die Ausgaben zwar als „gut“ oder „sehr gut“, diese Einschätzung sinkt jedoch mit zunehmendem Alter der Personen. In Hinblick auf unterschiedliche Branchen schneiden die KI-Antworten bei Beschäftigten in den Bereichen Banken und Versicherungen (85 Prozent), Telekommunikation und IT (84 Prozent) sowie Automobile und Verkehr (84 Prozent) am besten ab. Grundsätzlich werden KI und entsprechende Tools vor allem bei der Inhaltserstellung als kleine Revolution im Arbeitsalltag wahrgenommen.

„Die Einführung von GPT-4 und vor allem der Custom GPTs, personalisierter, spezialisierter Assistenten, die jeder User selbst konfigurieren kann, hat die Art, wie wir Inhalte erstellen, grundlegend verändert“, erklärt Alexander Rus, Gründer und Geschäftsführer von Evergreen Media.

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