Bitkom-Umfragen zeigen Fortbildungsmöglichkeiten auf Jedes zweite Unternehmen schult zum Thema KI

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Aktuelle Umfragen von Bitkom Research zeigen, dass jedes zweite Unternehmen KI-Fortbildungen für seine Mitarbeiter ermöglicht. Allerdings schult nur jede fünfte Firma den Großteil ihrer Beschäftigten.

Aktuelle Bitkom-Umfragen zeigen, dass es in Unternehmen zwar Möglichkeiten zur KI-Fortbildung gibt, diese aber dem Bedarf nicht gerecht werden.(Bild:  Amrulqays Maarof /  Pixabay)
Aktuelle Bitkom-Umfragen zeigen, dass es in Unternehmen zwar Möglichkeiten zur KI-Fortbildung gibt, diese aber dem Bedarf nicht gerecht werden.
(Bild: Amrulqays Maarof / Pixabay)

Der Bedarf an KI-Fortbildungen ist da: 61 Prozent aller Erwerbstätigen würden sich gerne zu diesem Thema weiterbilden. Dies ist eines der Ergebnisse zweier aktueller Umfragen des Digitalverbands Bitkom. Für sie wurden 602 Unternehmen und 1.007 Personen im Alter von mehr als 16 Jahren in Deutschland befragt.

Demnach werden viele Arbeitnehmer beim Thema KI alleingelassen. Nur fünf Prozent der Unternehmen schulen alle Mitarbeiter im Umgang mit ChatGPT oder anderen KI-Lösungen. Weitere 16 Prozent bilden zumindest einen Großteil ihrer Angestellten weiter. Mehr als ein Viertel (28 Prozent) der Firmen beschränkt die KI-Fortbildungen auf ausgewählte Beschäftigte. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen gab an, gar keine KI-Weiterbildungen anzubieten.

Stark wachsender Bedarf erwartet

Obwohl derzeit bereits knapp die Hälfte der Firmen zumindest Teile ihrer Belegschaft zu KI fortbildet, wird für die kommenden Jahre ein stark wachsender Bedarf erwartet. Über zwei Drittel (68 Prozent) der Unternehmen sind überzeugt, dass Generative KI eine zusätzliche Nachfrage nach Fachkräften schaffen wird.

„Wir werden in den kommenden Jahren mehr KI-Expertise in Wirtschaft und Verwaltung brauchen. Unternehmen sind daher gut beraten, schon heute durch Weiterbildungsangebote auf den Bedarf an mehr KI-Kompetenz zu reagieren“, meint Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. Generative KI könne schon heute die Produktivität am Arbeitsplatz erhöhen, etwa um einen Text zusammenzufassen, eine E-Mail zu formulieren oder auch um neue Ideen zu entwickeln. „Unternehmen sollten ihre Beschäftigten frühzeitig rund um KI weiterbilden und dabei auch auf rechtliche Vorgaben, Datenschutz und Datensicherheit hinweisen“, so der Experte.

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