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Selbstlernende Software im Unternehmen Ist intelligente Software die neue Führungskraft der Arbeitswelt?

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Intelligente Software wie Social Bots oder Bluetooth-Tag sind auch in der Unternehmenswelt groß im Kommen. Doch wer entscheidet eigentlich, was genau die Software macht und nach welchen Regeln sie lernt? Und wie kann die Einführung in den Betrieb gut gelingen?

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Selbstlernende Software kann die Führungsebene entlasten und die Effektivität steigern.
Selbstlernende Software kann die Führungsebene entlasten und die Effektivität steigern.
(Bild: Ifaa)

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Institut für angewandte Arbeitswissenschaften (ifaa), das im Rahmen des BMBF-Projekts (Bundesministerium für Bildung und Forschung) „Prävention 4.0“ Handlungsempfehlungen und Maßnahmen für eine gute Implementierung entwickelt.

Intelligente Software entlastet Führungskräfte

Dank der Digitalisierung werden Informationen über Produktionsprozesse sowie Prozessdaten einzelner Arbeitsschritte, aber auch Gesundheits- und Leistungsdaten von Arbeitskräften zur Verfügung gestellt. Diese Daten kann Software anhand von Algorithmen auswerten und entsprechend automatisch das Personal einsetzen oder den Produktionsprozess optimieren – Aufgaben, die bislang meist das Führungspersonal übernommen hat. Das Wegfallen dieser Routineaufgaben kann die Führungsebene entlasten und gleichzeitig die Effektivität steigern. Denn Software verarbeitet Informationen in der Regel sorgfältiger und schneller.

BMBF-Projekt „Prävention 4.0“

Im Rahmen des BMBF-Projekts werden Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Maßnahmen entwickelt, die es Betrieben ermöglichen soll, intelligente und selbstlernende Software produktiv einzusetzen. So müssen beispielsweise Führungskräfte vor der Anschaffung einer solchen Software klären, inwieweit sich Entscheidungsbereiche in Arbeitsprozessen verändern oder wo die Grenzen und Probleme der selbstlernenden Software liegen.

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