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BI in der Wissenschaft Die TU München nutzt das Academic Program von Qlik

| Autor / Redakteur: Alexander Klaus / Nico Litzel

Das Qlik-Hochschulprogramm bringt die Möglichkeiten anwendergetriebener Business Intelligence (BI) in die Hörsäle, damit Hochschulen innerhalb ihrer Seminare und Projekte ebenfalls von den Vorteilen der Software profitieren können. Datenanalysen mit Qlik fördern analytisches und kritisches Denken und unterstützen Studierende dabei, sich auf Führungsaufgaben in ihrem späteren Berufsfeld vorzubereiten – unabhängig von ihrem Studienfach.

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Thomas Blobel vom Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der TU München hat mithilfe von Qlik ein zentrales Vereinsinformationssystem für Fußballvereine realisiert.
Thomas Blobel vom Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der TU München hat mithilfe von Qlik ein zentrales Vereinsinformationssystem für Fußballvereine realisiert.
(Bild: Qlik)

Kostenfreie Lizenzen werden von Qlik im Rahmen einer Nutzung durch Fakultätsmitglieder, Gastdozenten und/oder Wissenschaftler zur Verfügung gestellt, die offiziell mit einer anerkannten Institution zusammenarbeiten und Qlik-Lösungen als Bestandteil eines festen Lehrplans oder eines akademischen Programms nutzen – oder für den Einsatz im Rahmen der akademischen Forschung und Lehre – einschließlich Einweisung sowie Projekten und Demos für Studenten und Fakultätsmitglieder.

Seit einiger Zeit wird dieses Programm auch von der Technischen Universität München (TUM) genutzt, einer Exzellenzuniversität, die zu den führenden Universitäten Europas zählt. Thomas Blobel, Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, beschäftigt sich dort mit dem Thema Datenanalyse und -aufbereitung in Teamsportarten mit Schwerpunkt Fußball. Hier besteht eine Kooperation mit drei Nachwuchsleistungszentren (drei Vereine der 1. Bundesliga) sowie der medizinischen Abteilung eines Bundesligisten.

Projekt: Ein zentrales Vereinsinformationssystem

„Während meiner Diplomarbeit überlegte ich mir, wie ein zentrales Vereinsinformationssystem für Fußballvereine aussehen müsste, was ich über eine BI-Lösung abbilden wollte. Diese sollte Daten zentral erfassen können, ein grafisch anspruchsvolles User Interface sowie schnelle Auswertungen, flexible Analysen und schnelle Änderungen ermöglichen, um es an die Bedürfnisse in der Sportpraxis anpassen zu können“, beschreibt Blobel die Anforderungen.

Im Rahmen einer BARC-Tagung in Würzburg evaluierte er verschiedene BI-Lösungen. Die Wahl fiel schließlich auf QlikView. Im Rahmen des Academic Programs wurden zehn Lizenzen bereitgestellt. Daneben profitierten Thomas Blobel und sein Team vom Online-Forum „Qlik Community“, die viele bestehende Erklärungen und schnelle Antworten bietet. Auch der Zugang zu Qlik-Webinaren und Demo-Anwendungen haben das Projekt unterstützt.

Das zentrale Vereinsinformationssystem kann die Mitarbeiter von Fußballvereinen unterstützen, einfachen Zugang zu relevanten Daten zu erhalten und sowohl leistungsdiagnostische Daten (etwa Sprintgeschwindigkeit, Sprunghöhe, Maximalkraft) und medizinische Daten wie Gang- und Laufmuster, Maximalkraftwerte sowie anthropometrische Daten wie Größe, Beinlänge, Ober-schenkelumfang schnell und flexibel auszuwerten.

Thomas Blobel, Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, TU München: „Daten können schnell eingelesen werden um damit zu arbeiten. Dann kann auf Excel-Kenntnissen aufgebaut werden. Mit Qlik kann man den ganzen Prozess von der Datenintegration, über die Datenaufbereitung bis hin zur Datenvisualisierung abdecken. Studierende können es dank Demo-Version auch auf ihrem privaten Rechner nutzen. Aufgrund der Flexibilität können über Lizenzen des Qlik Academic Programs sehr viele Möglichkeiten im Unterricht realisiert werden.“
Thomas Blobel, Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik, TU München: „Daten können schnell eingelesen werden um damit zu arbeiten. Dann kann auf Excel-Kenntnissen aufgebaut werden. Mit Qlik kann man den ganzen Prozess von der Datenintegration, über die Datenaufbereitung bis hin zur Datenvisualisierung abdecken. Studierende können es dank Demo-Version auch auf ihrem privaten Rechner nutzen. Aufgrund der Flexibilität können über Lizenzen des Qlik Academic Programs sehr viele Möglichkeiten im Unterricht realisiert werden.“
(Bild: TU München)

Daten aus unterschiedlichen Bereichen können ganz einfach verknüpft werden – beispielsweise wird die Maximalkraft für die Leistungsdiagnostik und die medizinische Diagnostik verwendet. Hierfür ist es wichtig, eine zentrale Plattform zu haben, die alle Datenquellen miteinander verknüpfen und so die entsprechenden Informationen liefern kann. Der Erfolg der Lösung basiert auf drei Faktoren – den gesammelten bzw. verfügbaren Daten, der Benutzerfreundlichkeit und Leistungsfähigkeit des Systems sowie der Akzeptanz durch den Anwender. Die Daten können zudem ansprechend visualisiert werden: In Adobe Illustrator wurde ein komplettes UI Design in entwickelt. Diese Designelemente ließen sich in QlikView ganz einfach integrieren, auch dynamische Bilder und Videos sind möglich. „Bei diesem Projekt hat mir der Qlik Elite Solution Provider Consurance seine Hilfe angeboten und mich seitdem auch immer wieder unterstützt. Dies ist für mich eines schönes Beispiel für die Verknüpfung von Wissenschaft und Unternehmen, wenn es um den Einsatz von Qlik-Produkten geht“, so Blobel.

Fazit

Schon ohne große Programmierkenntnisse können erste Ergebnisse erzielt werden. Es sind auch noch weitaus komplexere Auswertungen möglich, mit dem Vorteil, automatisierte Abläufe dafür zu erstellen. „Ich sehe Qlik-Lösungen als geeignet für Wissenschaftler, die Auswertungen in einem ansprechenden User Interface darstellen wollen sowie für Dozenten, die den Studierenden SQL anschaulich vermitteln wollen und das Verständnis für Datenanalyse, Datenmodellierung, Business Intelligence und Management Information Systems verbessern wollen“, sagt Thomas Blobel.

„Mit QlikView habe ich nicht nur eine Software, die mir hilft, meine eigene Forschung für die Praxis grafisch ansprechend darzustellen. Zusätzlich ist QlikView auch eine interessante Möglichkeit, Studierende in die Datenanalyse einzuführen. Dank schneller erster Ergebnisse wird die Motivation hoch gehalten. Mit den richtigen Beispielen ist es auch ein sehr gutes Werkzeug für einen ersten Einstieg in SQL.“

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