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Die beliebtesten Big Data Consultants 2018

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Gerade mittelständische Unternehmen, die mit Big Data starten wollen, stoßen schnell an ihre Grenzen. Hier setzen Consulting-Dienstleistungen an: Sie ermitteln nicht nur das mögliche Potenzial der vorhandenen Daten und geben fachkundige Beratung, sondern sorgen auch für Konzeption und Umsetzung entsprechender Projekte.
Gerade mittelständische Unternehmen, die mit Big Data starten wollen, stoßen schnell an ihre Grenzen. Hier setzen Consulting-Dienstleistungen an: Sie ermitteln nicht nur das mögliche Potenzial der vorhandenen Daten und geben fachkundige Beratung, sondern sorgen auch für Konzeption und Umsetzung entsprechender Projekte. (Bild: © MH - stock.adobe.com)

Im Zuge der immer weiter um sich greifenden Digitalisierung und der zunehmenden Einführung von IoT-fähigen Geräten explodieren die zur Verfügung stehenden Datenmengen geradezu. Sie bergen ein riesiges Potenzial an geschäftsfördernden Einsichten – aber bei Weitem nicht alle Unternehmen sind in der Lage, diesen komplexen Datenschatz zu heben. Einfacher wird es, wenn der richtige externe Partner dabei hilft.

In der heutigen Arbeitswelt kommt man an Begriffen wie Internet der Dinge (IoT), Industrie 4.0, Digitalisierung oder Big Data nicht mehr vorbei. Vor allem Letzteres ist ein Themenfeld, das nahezu untrennbar mit allen anderen aktuellen Entwicklungen verknüpft ist. Um das Beste aus den verfügbaren Daten herauszuholen, sind nicht nur leistungsfähige Analytics-Systeme, sondern auch entsprechendes Fachpersonal vonnöten.

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Gerade mittelständische Unternehmen stoßen hier schnell an ihre Grenzen – es fehlt häufig an internen Ressourcen und an Expertise. Hier setzen Consulting-Dienstleistungen rund um Big Data an: Sie ermitteln nicht nur das mögliche Potenzial der vorhandenen Daten und geben fachkundige Beratung, sondern sorgen auch für Konzeption und Umsetzung entsprechender Projekte.

Stand der Dinge

Der Bedarf an Big-Data-Lösungen und damit auch an entsprechenden Consulting-Dienstleistungen ist eindeutig: Laut dem Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (Bitkom) sehen Unternehmen vor allem das Internet der Dinge (76 Prozent) und Big Data (74 Prozent) als wettbewerbsentscheidende Schlüsseltechnologien. Diese spielen aber in der Praxis noch keine Rolle, die dieser Erwartungshaltung auch gerecht wird. So haben erst sechs von zehn Firmen (57 Prozent) bereits Big-Data-Lösungen im Einsatz oder planen entsprechende Projekte. IoT-Systeme werden nur bei 39 Prozent der befragten Unternehmen genutzt oder zumindest diskutiert.

Die Gründe dafür sind vielfältig: 63 Prozent der Studienteilnehmer empfinden die Anforderungen an den Datenschutz als besonders große Hürde, während 54 Prozent die notwendige technische Sicherheit als Fallstrick beurteilen. In 42 Prozent der Unternehmen fehlen die nötigen Fachkräfte für den Einsatz der modernen Technologien. Allgemein herrscht in der IT-Branche großer Fachkräftemangel, wie der Verband betont – derzeit werden rund 55.000 zusätzliche IT-Spezialisten benötigt.

Die Qual der Wahl

Die Suche nach einem Beratungspartner in Sachen Big Data ist nicht immer einfach. Grundsätzlich sollten an Big Data interessierte Unternehmen auf der Suche nach einem Consultant vor allem auf Berater setzen, die bereits möglichst umfangreiche Erfahrung und erfolgreiche Projekte in diesem Fachgebiet vorweisen können. Diese Binsenweisheit ist selbstverständlich in den meisten Fällen ein guter Rat.

Zusätzlich sollten sich Unternehmen schon vor der Wahl eines Consulting-Partners Gedanken über ihre Datenstrategie machen. Empfehlenswert sind Konzepte, die sich in vertretbarer Zeit realisieren lassen, keine übermäßigen Kosten verursachen und möglichst gut zur bereits vorhandenen Infrastruktur passen. Als externe Partner machen in diesem Zusammenhang Big-Data-Consultants Sinn, die alles aus einer Hand liefern. Sie decken alle notwendigen Schritte von der Beratung über Beschaffung und Integration der nötigen Hard- und Software bis hin zur Umsetzung und der anschließenden Projektbetreuung ab.

Partner in allen Projektphasen

Ist der richtige Partner gefunden, gilt es zunächst mögliche Ziele und Potenziale zu definieren. Dabei wird durch Einbindung des Managements, von Entscheidern aus Fachabteilungen und der IT-Abteilung häufig ein ganzheitlicher, unternehmensweiter Ansatz verfolgt. In diesem Zuge wird meist auch durch Klärung rechtlicher und sicherheitstechnischer Fragen für die Data Governance gesorgt – angesichts der im Mai in Kraft getretenen EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) ein wichtiger Punkt. Nachdem relevante Anwendungsfälle geklärt sind, folgen Testläufe, um die theoretisch ermittelten Vorteile und Abläufe in einer praxisnahen Datenanalyseumgebung zu bestätigen.

Erst danach steht die konkrete Umsetzung in Form von maßgeschneiderten Software-Lösungen oder ganzen Plattformen an. Je nach individuellen Anforderungen bieten Cloud-basierte Anwendungen eine schnelle Möglichkeit, um Big Data Analytics in relativ kurzer Zeit einzuführen. Diese haben zudem den Vorteil skalierbarer Rechenleistung, die sich schnell auf veränderte Unternehmensbedürfnisse und künftige Entwicklungen anpassen lässt. Moderne nutzungsbasierte Abrechnungsmodelle halten dabei die Kosten überschaubar. Sind Umsetzung und Implementierung nebst folgendem Feintuning geschafft, ist die Arbeit der Big-Data-Consultants aber noch nicht beendet. Sie betreuen die Projekte auch weiterhin und sorgen durch konstante Auswertungen und Anpassungen dafür, dass die Big-Data-Analysen auch weiterhin Mehrwert im Geschäftsalltag generieren.

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