Aktuelle Studie von Lünendonk Deutscher Markt für Data- und Analytics-Services wächst zweistellig

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Laut einer aktuellen Lünendonk-Studie wächst der deutsche Markt für Data- und Analytics-Services um rund 12,8 Prozent. Für 2025 prognostizieren die Marktforscher weiteres Wachstum.

Regulatorische Anforderungen und andere Herausforderungen hemmen die schnelle Umsetzung von KI-Projekten, wie eine aktuelle Lünendonk-Studie zeigt.(Bild:  Lünendonk)
Regulatorische Anforderungen und andere Herausforderungen hemmen die schnelle Umsetzung von KI-Projekten, wie eine aktuelle Lünendonk-Studie zeigt.
(Bild: Lünendonk)

Wie die Ergebnisse der Lünendonk-Studie „Der Markt für Data & Analytics Services in Deutschland“ zeigen, ist die Nachfrage nach Data- und Analytics-Services (D&A) ungebrochen hoch. Demnach konnten entsprechende Dienstleister im Jahr 2023 ein Umsatzplus von rund 12,8 Prozent erwirtschaften, trotz eher schwacher Konjunktur. Dafür sind insbesondere eine hohe Anfrage nach Daten- und Analyseservices sowie der Wunsch vieler Unternehmen (88 Prozent) nach einem datengetriebenen Geschäftsmodell verantwortlich.

End-to-End-Ansätze sind gewünscht

Die Studie zeigt auch, dass Unternehmen zunehmend Wert auf funktionsübergreifende und durchgängige Bearbeitung von D&A-Projekten legen. Etwa 89 Prozent der befragten Kunden wünschen sich ein Full-Service-Portfolio aus Data Consulting, Data Engineering und Data Operations. Im Jahr 2023 wurde bereits ein Viertel aller Projekte (34,1 Prozent) mit einem derartigen End-to-End-Ansatz abgewickelt. Im laufenden Jahr soll dieser Anteil auf 37,3 Prozent steigen.

Sowohl die Dienstleister als auch ihre Kunden befassen sich derzeit verstärkt mit den Einsatzmöglichkeiten von KI. Hinsichtlich generativer KI stehen vor allem die Bereiche Dokumentenverarbeitung (80 Prozent), Texterstellung und -erfassung (79 Prozent) sowie Kunden-Chatbos (76 Prozent) im Mittelpunkt.

Hemmschuhe und Vertrauensfragen

Laut der Studie wird der Einsatz von KI-Anwendungen durch verschiedene Herausforderungen gehemmt. Dazu zählen laut 82 Prozent der Befragten regulatorische Hürden wie die Umsetzung des „EU AI Acts“ oder Datenschutzbestimmungen. Zudem fehlen oft Daten für das KI-Training oder es werden Fehlentscheidungen der KI befürchtet.

Letzteres soll durch „Trustworthy AI“ möglichst unterbunden werden. 78 Prozent der Unternehmen setzen künftig im Rahmen ihrer KI-Projekte auf den Aufbau transparenter Entscheidungswege. 70 Prozent investieren in besseres Datenmanagement und Datenqualität.

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