Autonome KI im Unternehmenseinsatz DeepL stellt „Agent“ für Geschäftsprozesse vor

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Mit „DeepL Agent“ steigt der Kölner KI-Anbieter in den Markt für autonome Software-Agenten ein. Das System soll in Unternehmen wiederkehrende Aufgaben übernehmen und über Sprachbefehle gesteuert werden können.

DeepL stellt mit „DeepL Agent“ einen autonomen KI-Assistenten vor, der Geschäftsprozesse automatisieren soll und über Sprachbefehle gesteuert werden kann.(Bild:  DeepL)
DeepL stellt mit „DeepL Agent“ einen autonomen KI-Assistenten vor, der Geschäftsprozesse automatisieren soll und über Sprachbefehle gesteuert werden kann.
(Bild: DeepL)

DeepL hat einen autonomen KI-Agenten vorgestellt, der Geschäftsprozesse automatisieren und Wissensarbeiter entlasten soll. Der „DeepL Agent“ befindet sich derzeit in einer geschlossenen Beta-Phase mit ausgewählten Kunden und wird auf der Innovationsplattform DeepL AI Labs präsentiert. Eine breite Verfügbarkeit sei in den kommenden Monaten vorgesehen. Mit dem Schritt in den Markt der agentenbasierten KI erweitert DeepL sein Portfolio deutlich über die bisherigen Sprachlösungen hinaus.

Laut DeepL soll der Agent eine Vielzahl von repetitiven Aufgaben abdecken – von der Bearbeitung von Rechnungen über die Unterstützung im Vertrieb bis hin zur Lokalisierung von Dokumenten. Das System greift dabei auf virtuelle Versionen gängiger Eingabewerkzeuge wie Tastatur, Browser und Maus zurück, um Arbeitsabläufe innerhalb der digitalen Umgebung eines Nutzers auszuführen. Über Sprachbefehle können Anwender Aktionen beschreiben, die der Agent selbstständig erledigt.

CEO und Gründer Jaroslaw Kutylowski verweist auf die Forschungserfahrung des Unternehmens im Bereich Sprach-KI als Grundlage für die neue Lösung. DeepL wolle damit zeitaufwendige Routinetätigkeiten übernehmen und so Kapazitäten für komplexere Aufgaben schaffen. Chief Scientist Stefan Mesken betonte zudem die Lernfähigkeit des Systems: Mit jeder Interaktion solle der Agent seine Unterstützung stärker an individuelle Arbeitsabläufe anpassen.

Das Einsatzspektrum sei nicht auf sprachbezogene Aufgaben beschränkt. DeepL beschreibt den Agenten als General-purpose-Lösung, die in Bereichen wie Marketing, Finanzen oder Personalwesen eingesetzt werden könne. Beispiele reichen von der automatisierten Erstellung von Analysen für Vertriebsteams bis zur eigenständigen Freigabeprozesse in der Lokalisierung.

Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf Sicherheitsmechanismen. DeepL nennt mehrstufige Kontrolloptionen, darunter eine Echtzeit-Überwachung, die Möglichkeit zum Anhalten von Aktionen sowie Human-in-the-Loop-Mechanismen zur Validierung. Damit soll sichergestellt werden, dass Entscheidungen nachvollziehbar bleiben und Eingriffe jederzeit möglich sind.

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