Agentische Automatisierung DeepL-Studie: KI-Agenten werden 2026 unverzichtbar

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Eine DeepL-Studie zeigt, dass KI-Agenten für viele Unternehmen 2026 den Übergang vom Experiment zur produktiven Automatisierung markieren sollen. 69 Prozent der global befragten Führungskräfte gehen von tiefgreifenden Veränderungen ihrer Abläufe aus. Die Daten zeichnen ein Bild wachsender Investitionen, aber auch hoher Erwartungen an Effizienz, Workforce-Readiness und technologische Reife.

Die DeepL-Studie zeigt: 69 Prozent der Führungskräfte erwarten 2026 deutliche Veränderungen durch KI-Agenten. Investitionen und operative Pläne ziehen an.(Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Die DeepL-Studie zeigt: 69 Prozent der Führungskräfte erwarten 2026 deutliche Veränderungen durch KI-Agenten. Investitionen und operative Pläne ziehen an.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

2026 könnte zum Jahr werden, in dem agentische Künstliche Intelligenz (KI) die Unternehmenspraxis breiter durchdringen als bisher. Denn wenn es nach einer Studie von DeepL geht, erwarten Führungskräfte weltweit eine deutliche operative Verschiebung hin zu agentischer Automatisierung. 69 Prozent rechnen damit, dass KI-Agenten ihre Geschäftsprozesse im kommenden Jahr spürbar verändern. Damit bestätigt die Studie eine Entwicklung, die bereits in zahlreichen Trendanalysen skizziert wird und agentische KI als nächsten logischen Schritt der digitalen Transformation einordnet.

Die Befragung unter 5.000 Entscheiderinnen und Entscheidern in Deutschland, Frankreich, den USA, Großbritannien und Japan verweist auf eine Abkehr vom reinen Experimentiermodus. Unternehmen planen vermehrt den großflächigen Einsatz autonomer Systeme, insbesondere zur Unterstützung wissensintensiver Tätigkeiten, für Effizienzsteigerungen und zur Anpassung organisatorischer Strukturen. Die Erwartung eines „agentischen Umbruchs“ ist allerdings nicht neu und bestätigt vor allem die bereits etablierte Branchenlogik, nach der KI in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der operativen Modernisierung spielen soll. Repetitive und kontextübergreifende Aufgaben gelten dabei als naheliegende Einsatzfelder.

Bewertbare Effizienzgewinne und ein nachweisbarer ROI gelten laut Studie als wichtigste Kriterien für produktive Agenten-Deployments. 22 Prozent der Befragten nennen wirtschaftliche Effekte als zentrale Voraussetzung, gefolgt von der Anpassungsfähigkeit der Belegschaft und organisatorischer Bereitschaft. Herausforderungen bestehen nach wie vor in Kosten, Skills-Gaps und technologischer Reife.

Parallel dazu entwickelt sich KI weiterhin zu einem zentralen Wachstumstreiber. Zwei Drittel der Führungskräfte berichten von einem gestiegenen ROI bestehender KI-Initiativen. Mehr als die Hälfte erwartet, dass KI 2026 stärker zum Unternehmenswachstum beiträgt als jede andere Technologie. Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Deutschland und Großbritannien melden die größten messbaren Fortschritte, während Japan bei der Implementierung zurückliegt.

Auch im Bereich der KI-Sprachtechnologie steigt der Druck zur Investition. 64 Prozent der Unternehmen planen für 2026 höhere Budgets für entsprechende Lösungen – mit Schwerpunkten in Großbritannien und Deutschland. Echtzeitübersetzung entwickelt sich zunehmend zu einer Basistechnologie für internationale Geschäftsprozesse. Mehr als die Hälfte der Befragten stuft sie für 2026 als unverzichtbar ein, insbesondere vor dem Hintergrund globaler Kollaboration. Technologische Entwicklungen, steigende Kundenerwartungen und internationale Expansion sind die Haupttreiber dieser Entwicklung.

Die Daten deuten insgesamt auf eine Phase beschleunigter Einführung hin. Unternehmen stehen jedoch vor der Aufgabe, Produktivitätspotenziale realistisch zu bewerten und zugleich organisatorische Strukturen sowie Kompetenzen für agentische Systeme auszubauen.

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