Kommentar von Bastian Karweg, Echobot

Datenmanagement verwandelt Informationsflut in strukturierte CRM-Daten

| Autor / Redakteur: Bastian Karweg / Nico Litzel

Der Autor: Bastian Karweg begann seine Laufbahn mit der Gründung eines Spiele-Netzwerkes. Neben seinem Studium gestaltete er als Mitgründer und Produktmanager die PR-Plattform PresseBox, die mit knapp 4.000 Firmenkunden heute eine der erfolgreichsten PR-Portale ist. Seit 2011 ist Bastian Karweg als Gründer und CEO für den Erfolg der Echobot Media Technologies GmbH verantwortlich.
Der Autor: Bastian Karweg begann seine Laufbahn mit der Gründung eines Spiele-Netzwerkes. Neben seinem Studium gestaltete er als Mitgründer und Produktmanager die PR-Plattform PresseBox, die mit knapp 4.000 Firmenkunden heute eine der erfolgreichsten PR-Portale ist. Seit 2011 ist Bastian Karweg als Gründer und CEO für den Erfolg der Echobot Media Technologies GmbH verantwortlich. (Bild: Echobot Media Technologies)

Daten werden zur Wirtschaftswährung: Unternehmerischer Erfolg ist längst eng verknüpft mit der Qualität der intern vorliegenden Daten. Ob als Entscheidungsbasis oder Grundlage in der Kundenansprache, die Bedeutung aussagekräftiger Daten nimmt immer mehr zu. In Zeiten von Big Data ist die Verfügbarkeit großer Datenmengen kein Thema mehr, vielmehr liegt die Herausforderung darin, die externen Informationen strukturiert und gewinnbringend zu nutzen. Hier setzt das Konzept der Business Information Intelligence an.

Angesichts der immer schneller voranschreitenden Digitalisierung ändern sich Geschäftsprozesse derzeit grundlegend. Ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit aller Unternehmen wird sein, inwieweit sie auf die digitale Zukunft vorbereitet sind. Dazu zählt nicht nur, geeignete Infrastrukturen zu schaffen und fachkundiges Personal langfristig zu binden, sondern vor allem die Anreichung von Daten – und das strukturiert und sinnvoll.

Vor allem im B2B-Umfeld ist ein Umdenken in der Datennutzung dringend erforderlich: Wie viele CRM-Systeme sind prall gefüllt mit Kundendaten und trotzdem zum großen Teil wertlos, weil es sich um veraltete, nicht aktualisierte Daten handelt? Jetzt gilt es, die Weichen für zukünftige, erfolgreiche Kundenbeziehungen zu stellen, sich das notwenige Rüstzeug zu verschaffen und die Informationsaggregation aus externen Quellen professionell aufzusetzen. Denn auf Basis schlechter Daten lassen sich selten gute Entscheidungen treffen.

Interne Datenbanken im Strudel der Digitalisierung

Bisher galt die CRM-Datenbank firmenintern oftmals als größter Schatz. Immerhin wurden hier über Jahre – wenn nicht gar Jahrzehnte – hinweg sensible Kundeninformationen gespeichert, die dem Unternehmen im besten Fall einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz verschafften. Eine gut gepflegte Datenbank ist auch heute noch ausschlaggebend für unternehmerischen Erfolg und Grundlage wichtiger Unternehmensentscheidungen.

Geändert hat sich allerdings die Bewertung dessen, was unter einer gut gepflegten Datenbank zu verstehen ist. Die Dynamik nimmt zu, denn auch Firmendaten haben eine immer kürzere Halbwertszeit: Allein in Deutschland werden jedes Jahr etwa 100.000 neue Unternehmen ins Handelsregister eingetragen. 200.000 Firmen melden Insolvenz an, während etwa ebenso viele neue Firmennamen vergeben werden. Bei etwa 300.000 Firmen ändern sich entscheidende Daten wie die Anschrift oder die Geschäftsführung. Hinzu kommen Milliarden digitaler, geschäftsrelevanter Informationen aus Online-Medien, wie Nachrichtenportalen, Blogs oder Webseiten und Social Media.

Alle Daten sind im Prinzip nur einen Klick entfernt – und doch manuell nicht mehr zu bewältigen. Um die CRM-Systeme als interne Entscheidungsgrundlage im Zeitalter von Big Data aktuell zu halten, bedarf es Zeit- und Personalressourcen, die einerseits nicht vorhanden sind und anderseits auch gar nicht mehr durch menschliche Arbeit abzubilden sind. Unter diesen Vorzeichen ist es kaum verwunderlich, dass in deutschen Unternehmensdatenbanken unzählige Karteileichen schlummern.

Laut der Data Quality Studie von beDirect ist jede vierte Adresse fehlerhaft – Tendenz steigend. Interne Daten reichen schon jetzt nicht mehr als verlässliche Entscheidungsquelle aus und die Datenflut wird weiter steigen. Es ist klar: Die Digitalisierung stellt Unternehmen vor große Herausforderungen hinsichtlich der Funktionalität ihres CRM-Systems einerseits und der Quantität als auch der Qualität der enthaltenen Daten andererseits.

Business Information Intelligence: technische Lösungen, die mitdenken

Um das eigene CRM-System auch künftig immer auf dem neuesten Stand zu halten und wettbewerbsfähig zu bleiben, sollten sich Unternehmen mit technischen Lösungen auseinandersetzen, die die Analyse der verfügbaren externen Informationen übernehmen und so eine Ordnung in die Datenflut bringen können. Wer sich jetzt richtig aufstellt, ist Wettbewerbern einen Schritt voraus. Aber Achtung: Es geht nicht vordergründig um die schiere Menge der Informationen, sondern vor allem darum, jederzeit die richtigen Informationen zur Verfügung zu haben und diese intelligent zu nutzen. Das wirtschaftliche Potenzial der wachsenden Datenmengen kann also nur vollständig genutzt werden, wenn bei der Auswertung der Daten die Qualität vor der Quantität steht.

Dieser Schritt von Big Data zu Smart Data führt über ein Verständnis der Daten im jeweiligen im Kontext. Modernste Verfahren der Textanalyse und des Machine Learning können dies leisten und online verfügbare Informationen intelligent mit der eigenen Firmendatenbank verknüpfen. Um der Datenflut gerecht zu werden, hat das Karlsruher Technologieunternehmen Echobot Media Technologies GmbH das Konzept der Business Intelligence weiterentwickelt und um das Schlagwort Information ergänzt. Die ineinandergreifenden technischen Smart-Data-Lösungen helfen, das interne Wissen eines Unternehmens durch externe Daten und Informationen zu ergänzen und ständig aktuell zu halten.

CRM-Daten in Echtzeit sorgen für Aktualität

Milliarden digitaler Inhalte aus öffentlich verfügbaren Quellen können einen Mehrwert für das eigene CRM-System beinhalten. Ein automatisiertes Informationsmanagement hilft die geschäftsrelevanten Daten zu identifizieren und für eine weiterführende Verarbeitung in unterschiedlichsten Unternehmensbereichen wie Vertrieb oder Geschäftsleitung bereit zu stellen. Per Algorithmus wird die Datenflut in Echtzeit analysiert und passgenau in verwertbare Häppchen umgewandelt. Aktuellste Firmendetails, Kontakt- und Mitarbeiterdaten, News, Handelsregister-Meldungen und Finanzinformationen in Echtzeit können bei Bedarf aktualisiert werden. Die Daten stehen auf Abruf bereit, eben wie bei einem Video-Streaming-Dienst, bezogen auf Firmendaten. Mittels Plug-in, App oder API lassen sich die Daten schnell und einfach in bestehende CRM-Systeme wie Salesforce, Microsoft Dynamics oder CAS genesisWorld integrieren. Veraltete Kundendaten gehören der Vergangenheit an. Vielmehr können öffentlich verfügbare Firmen-Informationen so ganz leicht mit eigenen Datenbank verknüpft werden und diese auf den neuesten Stand bringen.

Informationsvorsprung auf Knopfdruck

Die Bedeutung von Wissen für erfolgreiche Geschäftsabschlüsse steigt immer weiter – sowohl im Hinblick auf Wettbewerber als auch in der direkten Kundenkommunikation. Mithilfe von Machine-Learning-Verfahren lassen sich individuell relevante Business-Signale genau dann identifizieren, wenn sie für die Vertriebsansprache wichtig sind. Dies können sowohl positive Signale wie Messebesuche oder Neubauten als auch ein erhöhtes Risiko bergende Informationen zu Streiks oder einer drohenden Insolvenz sein.

Mit einem intelligenten Datenmanagement ist das Unternehmen tagesaktuell informiert und kann individuell agieren und das Wissen gewinnbringend einsetzen. Automatisch aktualisierte CRM-Systeme können so den entscheidenden Informationsvorsprung gegenüber Wettbewerbern verschaffen. Zudem liefert die intelligente Datenbasis wertvolle Erkenntnisse für verlässliche Geschäftsentscheidungen jeglicher Tragweite. Wo eine manuelle Handhabung den gestiegenen Anforderungen und der puren Masse an Daten einfach nicht mehr gerecht wird, bieten innovative Smart Data Tools die einzig praktikable Lösung, um interne und externe Daten intelligent miteinander zu verknüpfen.

Die Revolution in der Datennutzung und -verarbeitung im B2B ist längst im Gange. Es geht dabei nicht um die Modernisierung vorhandener Arbeitsweisen, sondern vielmehr um eine neue Denkweise im Umgang mit internen und externen Firmendaten. Wer den Anschluss nicht verpassen möchte, sollte jetzt auf die Vorteile der Digitalisierung setzen und ein automatisches Informationsmanagement implementieren.

Ergänzendes zum Thema
 
Echobot Media Technologies

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