Nachbericht Databricks Data + AI Summit, San Francisco
Aufbruch in die autonome Echtzeit-KI

Von Dr. Dietmar Müller 5 min Lesedauer

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San Francisco im KI-Fieber: Auf dem Databricks Data + AI Summit drehte sich in diesem Jahr alles um ein zentrales Problem autonomer Agenten: Latenz. Wie europäische Unternehmen ihre Datensilos aufbrechen und KI-Mitarbeiter in Lichtgeschwindigkeit mit echtem Geschäftskontext versorgen, erklären Databricks-CEO Ali Ghodsi und Field CTO EMEA Dael Williamson im Gespräch mit BigData-Insider.

Die Datenbank-Inseln laut Databricks(Bild:  Dr. Dietmar Müller)
Die Datenbank-Inseln laut Databricks
(Bild: Dr. Dietmar Müller)

Noch Anfang des Jahres versuchte mir ein großer Rechenzentrumsarchitekt einzureden, dass Latenz in der heutigen Zeit kein Thema mehr sei – die Netzwerke seien mittlerweile so schnell geworden, dass Daten überall quasi in Echtzeit abrufbar seien. Dummerweise sprechen wir seitdem von quasi nichts anderem mehr als Latenz – insbesondere im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) und ihren autonomen Agenten. Diese benötigen ihren Kontext in Lichtgeschwindigkeit, um von „Halluzinationen“ Abstand zu nehmen.

Latenz war entsprechend auch das beherrschende Thema der angeblich größten IT-Konferenz der Welt, die gerade in San Francisco stattfand. Databricks hatte zum Data + AI Summit geladen, und mehr als 100.000 Interessierte aus rund 180 Ländern kamen. Ich glaube diese Zahlen, weil ich dabei war, als am Morgen der Verkehr rund um den Veranstaltungsort, das Moscone Center, angesichts der Menschenmassen zusammenbrach. Das hatte etwas vom Oktoberfest.