Box AI Box erweitert KI-Plattform um Agenten mit Microsoft-Anbindung

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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Box präsentiert eine neue Generation von KI-Agenten, die Inhalte nicht nur analysieren, sondern auch aktiv verarbeiten und vernetzen sollen – unter anderem in Microsoft-365-Umgebungen. Im Zentrum steht eine tiefe Integration externer Modelle und eigener Datenräume.

Box erweitert seine KI-Plattform mit neuen Agenten für Suche, Analyse und Datenvernetzung – inklusive Integration in Microsoft 365 Copilot.(Bild:  Box)
Box erweitert seine KI-Plattform mit neuen Agenten für Suche, Analyse und Datenvernetzung – inklusive Integration in Microsoft 365 Copilot.
(Bild: Box)

Box öffnet seine KI-Plattform – und gleich eine neue Tür in die Agentenwelt. Mit einer Art Schaltzentrale für kontextbasierte Interaktion will der Anbieter von Intelligent Content Management (ICM) neue Maßstäbe im Umgang mit Unternehmensdaten setzen. Die Erweiterung seiner Box AI-Plattform sieht den Einsatz spezialisierter KI-Agenten vor, die Inhalte nicht nur verstehen, sondern auch aufbereiten und zusammenführen sollen.

Die Agenten sollen interne Daten mit generativen Modellen von Amazon, Anthropic, Google, IBM, Meta, OpenAI und xAI kombinieren. Jeder Agent folge dabei einem definierten Zweck, nutze Werkzeuge wie OCR, NLP oder Retrieval Augmented Generation (RAG) und lasse sich über das Box AI Studio individuell konfigurieren. Ziel ist laut Box, Recherchen zu beschleunigen, Daten zu extrahieren und Workflows zu automatisieren – ohne Abstriche bei Sicherheit und Compliance.

Microsoft als Brückenkopf

Ein besonderer Fokus liegt auf der Integration in bestehende Produktivitätsumgebungen. Mit einem neuen Agenten für den Microsoft 365 Copilot sollen Nutzer Inhalte aus Box direkt in Microsoft Teams oder dem Copilot Chat analysieren und bearbeiten können.

Laut Box wird der neue Dienst nahtlos in das Microsoft-Ökosystem eingebettet und könnte damit die Verwertung von Unternehmensinhalten in Office-Kontexten deutlich vereinfachen.

Suchen, finden, handeln – mit Kontext

Die neuen Funktionen zielen darauf, semantische Suchvorgänge, tiefgehende Analysen und strukturierte Datenextraktion unter einen Hut bringen zu wollen. Auch unstrukturierte Quellen – etwa handschriftliche Formulare – sollen durch KI lesbar und verwertbar gemacht werden.

Die technische Umsetzung basiere auf einem mehrschichtigen Agentenmodell, das verschiedene Modelle orchestriert und situativ aktiviert.

Strategischer Hebel im Plattformkrieg

Box will sich nicht auf die Rolle eines Content-Tresors beschränken, sondern zur aktiven Schnittstelle im Daten- und Kollaborationsraum avancieren – mit Microsoft als zentralem Brückenbauer.

Die Öffnung für externe KI-Modelle bei gleichzeitigem Fokus auf Kontrolle und Datenhoheit lässt erkennen, wohin die Reise geht: Box möchte sich als Middleware für die nächste Welle der Agentic Workflows positionieren.

Die neuen Funktionen sollen in den kommenden Monaten ausgerollt werden.

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