Experton Group Big Data Vendor Benchmark 2015

Big-Data-Markt wächst in Deutschland kontinuierlich

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Im Vergleich zum Vendor Benchmark 2014 gibt es dabei beim aktuellen Vergleich eine Neuerung: Im Vendor Benchmark 2015 hat die Experton erstmals in jeder Kategorie einen „Rising Star“ benannt. Diese konnten zwar nicht den Leader-Quadranten erreichen, haben sich aber nach Einschätzung der Analysten im Vergleich zum Vorjahr deutlich weiterentwickelt, verfügten über ein technisch besonders attraktives Angebot oder aber es sei absehbar, dass das Unternehmen in den kommenden sechs bis zwölf Monaten in den Leader-Quadranten aufsteigen wird.

Datensicherheit

Die Experton Group hat bei ihrem Benchmark auch die Themen Datensicherheit, Datenschutz und Datenverfügbarkeit einfließen lassen. Allerdings: „Noch steckt der Markt für Big Data Protection aber in einer Anfangsphase, sodass umfassende Lösungen zur Beantwortung aller genannten Fragen bislang noch auf sich warten lassen“, kommentiert Oliver Schonschek, Research Fellow bei der Experton Group.

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Für den Big Data Vendor Benchmark 2015 in Deutschland wurden deshalb auch die beiden Kategorien „Big Data Security Analytics“ und „Big Data Protection“ bewertet, um ein Bild der Anbieter zu zeichnen, die ein klares und differenziertes sowie den besonderen Anforderungen von Big Data gerecht werdendes SIEM- (Security Information and Event Management-) bzw. Data Protection-Offering vorweisen.

Die Kategorien

Während im Bereich „Big Data Consulting & Solutions“ Unternehmen mit einem spezifischen Big-Data-Beratungsansatz und ergänzenden Lösungen berücksichtigt wurden, sind laut Experton im Abschnitt „Big Data Consulting“ diejenigen Unternehmen vertreten, die ihre Big-Data-Beratungsleistungen als grundlegende Services zur Unterstützung der Strategie und Geschäftsprozesse ihrer Kunden positionieren und diese in ihr generelles Consulting-Angebot integriert haben.

Der Benchmark für Anbieter ohne spezifisches Big-Data-Beratungsangebot oder eigenen Lösungen zeigt ein sehr deutliches Profil: Nur vier von 30 Unternehmen konnten sich als „Leader“ behaupten (ATOS, Informatica, SAS und Software AG). Das Big-Data-Beratungsgeschäft dieser Unternehmen liegt nahezu auf dem gleichen Niveau wie bei den Unternehmen, die eine spezielle Big-Data-Strategie für das Beratungsgeschäft verfolgen.

Die restlichen Anbieter können bis auf die drei „Challenger“ (Itelligence, Fujitsu und Arvato) nur die Gruppe der „Follower“ erreichen, wenngleich es auch hier große Unterschiede gibt. Insgesamt, erklären die Marktforscher, sei diese Situation darin begründet, dass viele Häuser dem Big-Data-Beratungsgeschäft noch zu wenig Aufmerksamkeit widmeten und damit möglicherweise Umsatzpotenzial versäumten.

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Über den Autor

 Nico Litzel

Nico Litzel

Chefredakteur, BigData-Insider