Suchen

Kommentar von Harry Weimer, Talend Auf dem Weg zum datengesteuerten Unternehmen

Autor / Redakteur: Harry Weimer / Nico Litzel

Entscheidungen setzen verlässliche Informationen voraus – ansonsten wird Management zu einem Lotteriespiel. In der Vergangenheit haben gute Unternehmenslenker durch Intuition und intensive Beobachtung von Märkten zu Entscheidungen gefunden. Mehr und mehr haben aber die IT-Systeme durch permanentes Sammeln von Daten die Beobachtungsfunktion übernommen und die Intuition durch Fakten und Algorithmen ersetzt.

Firmen zum Thema

Harry Weimer, Geschäftsführer Talend Deutschland
Harry Weimer, Geschäftsführer Talend Deutschland
(Bild: Talend)

Sehr zur Freude der Manager übrigens, denn in den zunehmend komplexen wirtschaftlichen Zusammenhängen sind schnelle Entscheidungen gefragt und Fehler können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

„Adapt or die“ ist das neue Mantra: Wer sich nicht an die Digitalisierung seines Unternehmens begibt, wird mit fliegenden Fahnen untergehen.Die immer größere Entstehungsgeschwindigkeit und schiere Masse an Daten – Stichwort Big Data – und das Internet der Dinge mit seinen unzähligen Daten sammelnden Sensoren hat die Situation noch einmal erheblich verschärft. Heute sollen Daten auch Prozesse anstoßen und damit in die Unternehmenssteuerung eingreifen, das datengesteuerte Unternehmen steht vor der Tür.

Basis für fundierte Entscheidungen

Daten liefern die Basis für Entscheidungen, greifen in Prozesse ein und schaffen neue Einsatzgebiete beziehungsweise liefern die Basis für neue Geschäftsmodelle. Online-Händler geben mit „Recommendation Engines“ individuelle Empfehlungen, Turnschuhhersteller vermarkten Fitness-Apps, Anbieter von Navigationsgeräten verkaufen Kundendaten an Behörden usw. Für all das ist es notwendig, dass erstens möglichst viele Daten einbezogen werden und dies zweitens möglichst schnell geschieht. Big-Data-Verarbeitung in nahezu Echtzeit lautet die Aufgabenstellung – ein aus technischer Sicht enorm schwieriges Unterfangen.

Die technische Basis für Big Data ist heute in vielen Unternehmen das Open-Source-Projekt Hadoop von der Apache Foundation. Leider ist Hadoop wirklich nur etwas für Spezialisten und diese Köpfe sind außerordentlich rar gesät und dementsprechend teuer. Mit unserer Open-Source-Integrationsplattform haben wir diese Herausforderung adressiert: Mit Talend lassen sich Hadoop-Jobs über eine grafische Oberfläche per „Drag & Drop“ zusammenklicken, zudem arbeitet die Software perfekt mit weiteren Open-Source-Technologien wie Apache Spark oder Apache Storm zusammen. Bereits mit der kostenlosen Open-Source-Version können Unternehmen viele Big-Data-Herausforderungen lösen, die Subskriptions-Versionen sind noch deutlich umfangreicher und kommen mit professionellem Support daher.

Mit unserer neuesten Version 5.6 helfen wir Unternehmen auf ihrem Weg, ein datengesteuertes Unternehmen zu werden. Sie bietet eine noch bessere Big-Data-Performance, einfache Verbindungen für das Internet der Dinge, Unterstützung für Echtzeit-Projekte und eine erheblich höhere Geschwindigkeit und Agilität beim Master-Data-Management (MDM).

Bessere Performance

Gemessen mit dem anerkannten TPC-H-Benchmark konnte die Performance um 24 Prozent gegenüber der letzten Version aus Mai 2014 und um mehr als 50 Prozent im Gesamtverlauf der letzten zwölf Monate gesteigert werden. In einigen Fällen erzielen Anwender eine um bis zu 60 Prozent bessere Performance und eine um den Faktor 20 verbesserte Leistung beim Profiling. Und schnellere Verarbeitung bedeutet auch schnellere Entscheidungen und damit einen Wettbewerbsvorteil.

Das bestätigt auch die Otto-Gruppe, der weltweit zweitgrößte Online-Händler im Endkundengeschäft und unser Kunde: „Mit Talend kann die Otto Group schnellere und intelligentere Entscheidungen rund um die Produktlinien treffen, Vorhersagen verfeinern, den Warenbestand reduzieren und, was noch wichtiger ist, das Kundenerlebnis verbessern", so Rupert Steffner, leitender BI-Plattform-Architekt bei der Otto Group IT.

(ID:43065770)