Ein Gespräch mit Dr. Frank Becker, KI-Experte bi Kyndryl
Szenarioplanung statt Ratlosigkeit: Wie Unternehmen KI strategisch angehen

Von Sylvia Lösel 8 min Lesedauer

Die rasante KI-Entwicklung verunsichert viele Entscheider. Dr. Frank Becker von Kyndryl, setzt auf Szenarioplanung statt Prognosen. Er erklärt, warum ein differenziertes Verständnis von KI-Autonomie entscheidend ist, und weshalb Unternehmen ihre Prozesse radikal neu denken sollten.

Dr. Frank Becker ist Complexity Scientist und Practice Leader Data & AI bei Kyndryl.(Bild:  Kyndryl)
Dr. Frank Becker ist Complexity Scientist und Practice Leader Data & AI bei Kyndryl.
(Bild: Kyndryl)

Die hohe Dynamik der KI-Entwicklung und die Vielfalt an Modellen erschweren fundierte Strategieentscheidungen. Dr. Frank Becker, Complexity Scientist und Practice Leader Data & AI bei Kyndryl Deutschland, kennt das Problem und bietet im IT-Business-Interview einen pragmatischen Lösungsansatz: Szenarioplanung nach der bewährten Shell-Methodik statt unrealistischer Prognosen.

Becker plädiert für ein differenziertes Verständnis von KI-Autonomie. Analog zum autonomen Fahren, wo zwischen Spurhalteassistent und vollautonomer Fahrt Welten liegen. Die fünf Autonomie-Level für KI-Systeme können Unternehmen helfen, den richtigen Einstieg zu finden, denn: „Es braucht nicht überall Level-4-Agenten."