Moderne ERP muss Mobilität, soziale Kommunikation und Cloud können

Anwender sind enttäuscht von der Leistung ihrer ERP-Systeme

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Die Trovarit-Studie zeigt insgesamt, dass sich die Größe einer ERP-Installation dämpfend auf die Anwenderzufriedenheit auswirkt: Wie in den Vorjahren schneiden „schlanke“ ERP-Lösungen, ausgesprochene Branchenlösungen und/oder Lösungen kleinerer Anbieter am besten ab, deren Kunden vor allem den kleineren und mittleren Unternehmen zuzurechnen sind. Die besten Lösungen für größere Anwender finden sich dagegen im hinteren Mittelfeld. Ein Grund hierfür ist das hohe Anforderungsniveau in Verbindung mit spürbar größerem Aufwand bei Einführung, Wartung und (End-) Anwenderbetreuung. Ebenfalls nachteilig auf die Anwenderzufriedenheit wirken sich veraltete Release-Stände aus.

Betrachtet man die Bewertungen der Zufriedenheitsaspekte im Detail, ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Darauf ergeben sich aber auch die Aspekte, auf die im Rahmen der Projektierung besonders geachtet werden muss. Diese sind vor allem

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systembezogene Aspekte wie „mobile Einsetzbarkeit“, „Formulare und Auswertungen“, „Internationalität“, „Aufwand zur Datenpflege“, „Usability/Anwenderfreundlichkeit“, „Performance“ und die „Integrationsfähigkeit über Schnittstellen“;

klassische Projektkenngrößen wie „Einhaltung des Budgets“, „Einhaltung des Terminplans“ und „erforderlicher Personalaufwand“;

Support-Services wie das „Schulungs- & Informationsangebot“ oder auch die „Beratung zur Optimierung des ERP-Einsatzes“.

Schlusslicht: Mobile Einsetzbarkeit

Ganz hinten, sogar mit deutlichem Abstand bei den Zufriedenheitsaspekten, rangiert dabei die mobile Einsetzbarkeit der ERP-Software. Offenbar ist es mit der uneingeschränkten Nutzung der ERP-Lösung, also „zu jeder Zeit und an jedem Ort“, bei weitem nicht so weit gediehen, wie die Anwender das heute erwarten bzw. von anderen Software-Anwendungen – nicht zuletzt auch aus dem privaten Bereich – gewohnt sind.

Weniger Handlungsbedarf sehen die von Trovarit befragten ERP-Anwender beim Thema Cloud-Computing. Nur knapp 6 Prozent messen der Cloud eine große Bedeutung zu, wenn es um ERP geht. Bei Social Media sind es sogar nur etwas mehr als 5 Prozent und „Industrie 4.0“ landet mit mageren 4,1 Prozent am Ende der Liste der Treiber für Veränderungen des ERP-Einsatzes.

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