A2A, ADK und MCP
Wie Agenten über Anbietergrenzen hinweg zusammenarbeiten

Von Thomas Joos 8 min Lesedauer

Ein selbst gebauter Agent ruft einen Agenten von Workday auf, beide holen ihre Daten über MCP-Server. Aus dem AI Agent Marketplace kommen fertige Agenten dazu. Der Beitrag zeigt, wie die drei Standards zusammenspielen, welche Konfiguration ein offener Betrieb verlangt und wo die Bindung an einen Anbieter beginnt.

A2A, ADK und MCP schaffen die Grundlagen für die Zusammenarbeit von KI-Agenten über Anbieter- und Framework-Grenzen hinweg; die Kontrolle über Identitäten, Verzeichnisse und Protokolle bleibt jedoch an die jeweilige Plattform gebunden.(Bild: ©  Sergey - stock.adobe.com)
A2A, ADK und MCP schaffen die Grundlagen für die Zusammenarbeit von KI-Agenten über Anbieter- und Framework-Grenzen hinweg; die Kontrolle über Identitäten, Verzeichnisse und Protokolle bleibt jedoch an die jeweilige Plattform gebunden.
(Bild: © Sergey - stock.adobe.com)

Ein KI-Agent ist ein Programm, das ein Sprachmodell für seine Entscheidungen befragt, danach Werkzeuge aufruft und ein Ziel über mehrere Schritte verfolgt. Sobald ein Unternehmen mehrere davon betreibt, stellen sich zwei Herausforderungen: Ein Agent muss die Fachsysteme erreichen, in denen die Daten liegen, und er muss eine Teilaufgabe an einen Agenten übergeben können, den ein anderes Team oder ein anderer Hersteller gebaut hat.

Seit 2025 stehen für beide Fragen offene Antworten bereit, das Model Context Protocol für den Werkzeugzugang und das Agent2Agent-Protokoll für die Zusammenarbeit. Darüber liegt mit dem Agent Development Kit ein Framework, das beides in wenigen Zeilen Code anbindet.