Ein Data Analyst wertet große Mengen von Daten IT-gestützt aus. Er bereitet die Ergebnisse auf, präsentiert sie und entwickelt auf Basis der Daten Handlungsempfehlungen. Für die Analysen können Big-Data-Technologien und fortgeschrittene Verfahren aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens zum Einsatz kommen. Datenanalysten sind in zahlreichen Branchen und mit unterschiedlichen Arbeitsschwerpunkten beschäftigt.
Die deutsche Berufsbezeichnung für Data Analyst ist Datenanalyst. Der Datenanalyst wertet große Datenmengen aus, bereitet die Analyseergebnisse auf und präsentiert sie seinen Auftraggebern, beispielsweise der Führungsebene. Er generiert aus den vorhandenen Daten neues Wissen, indem er Trends in den Daten erkennt und daraus Vorhersagen erstellt. Aus den Ergebnissen seiner Analysen leitet er Handlungsempfehlungen ab und schafft eine datenbasierte Grundlage für operative oder strategische Entscheidungen.
Die zu untersuchenden Fragestellungen sind vielseitig und von der jeweiligen Branche und dem Unternehmensbereich abhängig. Je nach Fragestellung und Branche können sich Datenanalysten auf bestimmte Arbeitsschwerpunkte spezialisieren. Für die Analysen kommen moderne Big-Data-Technologien und fortgeschrittene Verfahren aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens zum Einsatz.
Datenanalysten sind nicht auf eine bestimmte Branche festgelegt. Ihr Einsatz ist überall dort sinnvoll, wo größere Datenmengen anfallen und eine datengestützte Entscheidungsfindung notwendig ist. Typische von einem Datenanalysten untersuchte Fragestellungen sind beispielsweise, wie erfolgreich eine bestimmte Marketingkampagne war oder welche Investitionen sich für das Unternehmen gelohnt haben. Datenanalysten arbeiten mit verschiedenen Fachabteilungen und Unternehmensbereichen eng zusammen. Sie stehen mit Datenbankexperten, Programmierern oder Datenschutzbeauftragten und anderen Experten in engem Kontakt.
Welche Aufgaben hat ein Datenanalyst?
Datenanalysten decken den kompletten Daten-Workflow eines Analyseprozesses ab. Abhängig von einer vorgegebenen Aufgaben- oder Fragestellung identifizieren sie die für die Analysen benötigten Daten, erfassen Daten aus verschiedenen Datenquellen, bereiten die Rohdaten auf, strukturieren sie und führen die Datenanalyse aus. Bei der Auswertung der Daten geht es unter anderem darum, Trends, Muster oder Anomalien zu identifizieren und Vorhersagen aus den Daten abzuleiten. Die Ergebnisse werden anschaulich aufbereitet und zusammen mit den abgeleiteten Handlungsempfehlungen dem Auftraggeber präsentiert. Im gesamten Daten-Workflow sind die Vorgaben des Datenschutzes zu beachten und einzuhalten. Weitere Aufgaben eines Datenanalysten sind:
Entwicklung von Fragestellungen gemeinsam mit der Führungsebene
Definition von Kennzahlen
systematische Datenerfassung aus externen und internen Quellen
Implementierung und Pflege von Datenbanken
Datenmodellierung
Programmierung von Datenabfragen
Anwendung von Big-Data-Technologien und Verfahren der Künstlichen Intelligenz und des maschinellen Lernens
Welche Qualifikationen und Fähigkeiten benötigt ein Datenanalyst?
Eine gute Grundlage für die Arbeit als Datenanalyst ist ein abgeschlossenes Studium aus dem Bereich Informatik, Mathematik, Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik oder Statistik. Inzwischen gibt aus auch speziell auf Datenanalyse und Datenwissenschaft ausgerichtete Studiengänge. Ein akademischer Abschluss ist aber keine grundsätzliche Voraussetzung, um als Data Analyst tätig zu werden. Auch mit einer Ausbildung, beispielsweise als Fachinformatiker oder Softwareentwickler, und entsprechenden Kenntnissen und Erfahrungen, ist eine Anstellung als Data Analyst möglich.
Typische technische und fachliche Fähigkeiten des Datenanalysten sind tiefes Datenbank-Know-how, Programmierkenntnisse, mathematische und statistische Kenntnisse, fortgeschrittene Kenntnisse im Bereich der Datenmanipulation, gute Fähigkeiten im Bereich der Datenvisualisierung und ein sicherer Umgang mit Business Intelligence Tools. Als Soft-Skills benötigt der Datenanalyst ein sehr gutes analytisches und logisches Denkvermögen, eine präzise Arbeitsweise und gute Präsentationsfähigkeiten.
Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es für den Data Analyst?
Datenanalysten arbeiten in zahlreichen Branchen und in Unternehmen unterschiedlicher Größe. Ihr Einsatz macht immer dann Sinn, wenn Unternehmen digital agieren und strategische oder operative Entscheidungen auf Basis der anfallenden Daten getroffen werden sollen. Typische Branchen, in den Datenanalysten tätig sind, sind die Finanzbranche, Versicherungen, das Gesundheitswesen, der E-Commerce-Bereich, der Energiesektor, Technologieunternehmen und viele mehr.
Abgrenzung zwischen Data Analyst, Data Scientist und Data Engineer
Die Aufgaben des Data Analyst, Data Scientist und Data Engineer überschneiden sich in vielen Bereichen und können von Unternehmen zu Unternehmen sehr unterschiedlich sein. Da es keine allgemeingültige Definition dieser drei Berufsbezeichnungen gibt, lässt sich eine exakte Abgrenzung nur bedingt vornehmen. Eine Unterscheidung ihrer Aufgaben und Tätigkeiten kann folgendermaßen aussehen:
Ein Data Engineer beschäftigt sich mit dem Erfassen, Sammeln, Aufbereiten und Bereitstellen der Daten. Er implementiert Datenbanken, überwacht sie, prüft, strukturiert und formatiert Daten, entstört und skaliert Systeme und schafft mit seiner Arbeit die Grundlage für die Auswertung der Daten durch einen Datenanalysten. Auch der Data Scientist stützt sich auf die Arbeit des Data Engineer. Im Gegensatz zum Data Analyst, der die zu lösenden Fragestellungen von seinem Auftraggeber in der Regel konkret vorgegeben bekommt, arbeitet er freier und entwickelt Fragestellungen oft selbstständig. Er beschäftigt sich mit tiefergehenden Problemen und sucht eigenständig nach Verbesserungsmöglichkeiten. Die fachlichen Anforderungen an den Datenwissenschaftler sind höher als an den Datenanalysten. Häufig wird für die Anstellung als Data Scientist mindestens ein Masterabschluss vorausgesetzt.
Stand: 08.12.2025
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