KI soll Strategieberatung ersetzen StrategyFrame.AI digitalisiert den gesamten Strategieprozess

Von Berk Kutsal 2 min Lesedauer

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StrategyFrame hat eine neue Plattform vorgestellt, die klassische Strategieberatung überflüssig machen möchte. StrategyFrame.AI will Analyse, Planung, Umsetzung und Echtzeitsteuerung in einem KI-gestützten Dashboard vereinen und alle strategierelevanten Daten und Akteure auf einer zentralen Oberfläche verknüpfen.

Die Gründer Christian Underwood (links) und Prof. Jürgen Weigand wollen mit StrategyFrame.AI Beratungsunternehmen redundant machen. (Bild:  Markus Luigs)
Die Gründer Christian Underwood (links) und Prof. Jürgen Weigand wollen mit StrategyFrame.AI Beratungsunternehmen redundant machen.
(Bild: Markus Luigs)

Mit StrategyFrame.AI bringt das Düsseldorfer Unternehmen StrategyFrame eine Plattform auf den Markt, die den kompletten Strategieprozess digitalisiert. Laut Anbieter handelt es sich um die erste KI-gestützte End-to-end-Lösung, die nicht nur klassische Beratung ersetzt, sondern Analyse, Zieldefinition, Maßnahmenplanung und Steuerung in einem System zusammenführt.

Im Gegensatz zu Tool-Sammlungen funktioniert die Plattform als vernetztes Dashboard, in dem Stakeholder, Daten und Entscheidungsprozesse in Echtzeit zusammenlaufen.

Der Einstieg beginnt bei 15.000 Euro pro Jahr und umfasst zehn Lizenzen, eine Academy-Zugang für den Prozessverantwortlichen sowie den Zugriff auf alle integrierten KI-Agenten.

Vernetzte Module für jede Phase

Die Plattform bündele strategische Disziplinen wie Market Intelligence, OKR-Management, M&A-Analyse und Projektsteuerung in einem System. Ein zentrales Dashboard biete Zugriff auf folgende Funktionen:

  • KI-gesteuerte Planung: Beim Start eines Strategieprojekts sollen Stakeholder automatisch eingebunden, Workshops terminiert, Meilensteine gesetzt werden – samt passender Agenda.
  • Dynamisches Projektmanagement: Alle Beteiligten sehen Aufgaben, Deadlines, Zuständigkeiten – inklusive automatischer Statusreports, verschickt durch die KI.
  • Echtzeit-Reaktion auf externe Ereignisse: Kommt z. B. eine Nachricht über neue Zölle in den USA, zeigt das System die konkreten Auswirkungen, vergleicht Wettbewerbspositionen und schlägt Alternativen wie M&A-Strategien vor.
  • Automatisiertes M&A-Screening: Die Plattform identifiziere passende Übernahmekandidaten, analysiert Umsatzpotenziale, bewerte Synergien und schlage die besten Matches vor – inklusive Kaufpreisschätzung und Fit-Score.
  • Nahtlose Datenintegration: Ob Excel, Power BI, Salesforce, SAP oder Word – StrategyFrame.AI verbinde interne und externe Datenquellen ohne langwierige Anbindungsprojekte.

Aus der Praxis entwickelt

Hinter StrategyFrame.AI stehen Christian Underwood, früher selbst Strategieberater, und Prof. Jürgen Weigand, Prodekan und Professor für Volkswirtschaftslehre, Unternehmens- und Wettbewerbsstrategie an der WHU. Das System sei aus dem eigenen Bedarf heraus entstanden. „Strategie ist kein Beratungsprodukt, sondern ein Führungsprozess“, so Underwood. Nach eigenen Angaben scheitern über 67 Prozent aller Strategien an der Umsetzung – die Plattform will genau dort ansetzen.

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