Künstliche Intelligenz

Sprachassistenzplattform Speaker als deutsche Antwort auf Siri

| Autor / Redakteur: Juliana Pfeiffer / Nico Litzel

Gemeinsam verfolgen das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS das Ziel, eine führende Sprachassistenzplattform „made in Germany“ für Business-to-Business-Anwendungen aufzubauen.
Gemeinsam verfolgen das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS das Ziel, eine führende Sprachassistenzplattform „made in Germany“ für Business-to-Business-Anwendungen aufzubauen. (Bild: gemeinfrei / Pixabay)

Sprachassistenzlösungen sind in der deutschen Industrie und Wirtschaft enorm gefragt. Die bisher größte Hürde für eine Umsetzung sind europäische Standards der Datensicherheit. Fraunhofer-Institute wollen mit Speaker nun eine deutsche Antwort auf Siri entwickeln.

Das Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS verfolgen gemeinsam das Ziel, eine führende Sprachassistenzplattform „made in Germany“ für Business-to-Business-Anwendungen aufzubauen. Die Idee: Unternehmen können einzelne Technologiemodule nutzen und für ihre Bedarfe anpassen. Mit einer deutschen Sprachassistenz-Lösung wird es möglich, die Datensouveränität personenbezogener und unternehmensrelevanter Informationen zu gewährleisten.

Mit dem Fraunhofer IIS und dem Fraunhofer IAIS haben sich institutsübergreifend Experten aus den Bereichen Sprachsignalverarbeitung, Sprachverstehen, Künstliche Intelligenz und Software-Engineering zusammengeschlossen.

Namhafte Partner aus Industrie und Forschung

Die geplante Speaker-Plattform ist eingebettet in ein umfassendes Ökosystem bestehend aus Großindustrie, mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Forschungspartnern, die eine hohe Innovationsfähigkeit und den Transfer von der Forschung in die Praxis sicherstellen. Schon in der Konzeptphase konnten für das Speaker-Projekt zahlreiche namhafte Partner aus Industrie und Forschung gewonnen werden. Für die geplante Umsetzung können sich weitere interessierte Firmen dem Konsortium anschließen und ihre Anforderungen in das Projekt einbringen:

  • Audeering GmbH
  • Comma Soft AG
  • Datev eG
  • Deutsche Bahn AG
  • DFKI GmbH
  • Grundig Business Systems GmbH
  • IAV GmbH
  • Innovo Cloud GmbH
  • International Data Spaces Association
  • Ludwig-Maximilians-Universität München
  • Onsei GmbH
  • Retresco GmbH
  • SAP SE
  • Scopevisio AG
  • Siemens AG
  • TU Braunschweig
  • Universität Paderborn

Fraunhofer-Institute beim KI-Innovationswettbewerb ausgezeichnet

v.l.n.r. Prof. Dr. Jens Lehmann (Fraunhofer IAIS), Prof. Dr. Andreas Both (Datev eG), Dr. Bernhard Grill (Fraunhofer IIS), Dr. Joachim Köhler (Fraunhofer IAIS), Oliver Hellmuth (Fraunhofer IIS), Johannes Fischer (Fraunhofer IIS), David Laqua (Fraunhofer IAIS)
v.l.n.r. Prof. Dr. Jens Lehmann (Fraunhofer IAIS), Prof. Dr. Andreas Both (Datev eG), Dr. Bernhard Grill (Fraunhofer IIS), Dr. Joachim Köhler (Fraunhofer IAIS), Oliver Hellmuth (Fraunhofer IIS), Johannes Fischer (Fraunhofer IIS), David Laqua (Fraunhofer IAIS) (Bild: BMWi/Bildkraftwerk Kurc)

Für das Projekt Speaker zum Aufbau einer Sprachassistenzplattform „made in Germany“ haben die Fraunhofer-Institute nun eine Auszeichnung beim Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) erhalten. Über 130 Konsortien aus Wissenschaft und Wirtschaft haben Konzeptideen für den KI-Innovationswettbewerb des BMWi eingereicht. In der anschließend geförderten Wettbewerbsphase konnten die 35 besten Teilnehmer detaillierte Roadmaps zur Umsetzung ihrer Konzeptidee und zur Bildung schlagkräftiger Konsortien ausarbeiten. Die 16 aussichtsreichsten Vorschläge wurden zum Abschluss des Wettbewerbs prämiert und sollen in der anschließenden dreijährigen Umsetzungsphase gefördert werden, um ihr Konzept zu realisieren.

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Elektrotechnik.

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