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Günstige Konnektivitätslösung Sigfox und TH Deggendorf forschen am „1 Euro IoT“

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der IoT-Serviceprovider Sigfox wird künftig gemeinsam mit der Technischen Hochschule Deggendorf am „1 Euro IoT“ forschen. Als Grundlage dient dabei das Low-Power-Wide-Area-Netzwerk von Sigfox.

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Professor Dr. Robert Bösnecker (links) und Maximilian Fenzl nehmen die Sigfox Basisstation an der Technischen Hochschule Deggendorf in Betrieb.
Professor Dr. Robert Bösnecker (links) und Maximilian Fenzl nehmen die Sigfox Basisstation an der Technischen Hochschule Deggendorf in Betrieb.
(Bild: Sigfox / TH Deggendorf)

Die ungewöhnliche Bezeichnung „1 Euro IoT“ ist schnell erklärt: „Wir nennen es das ,1 Euro IoT', weil es mit Sigfox-Technologie möglich wird, Gegenstände für einen Betrag von 20 Cent bis zwei Euro fit für das Internet der Dinge zu machen“, erläutert der an der Fakultät Elektrotechnik, Medientechnik und Informatik der Technischen Hochschule für Embedded Systems zuständige Professor Dr. Robert Bösnecker. Eine derartige Technologie sei höchst innovativ, weil sie die Preisschwelle für IoT-Connectivity extrem senke.

IoT für Alltagsgegenstände

Sigfos sieht sich damit komplementär zu bestehenden Konnektivitätslösungen und will eine Grundlage bieten, um selbst Einweggegenstände und Verpackungen mit IoT-Technik zu versehen. Die Technische Hochschule Deggendorf sieht zahlreiche neue Anwendungsfelder, die durch den Ansatz von Sigfox denkbar werden. Hier sollen Forschungsprojekte ansetzen. „Das Sigfox-Netz kombiniert minimale Kosten und besonders geringen Energieverbrauch mit einer einfach umzusetzenden globalen Konnektivität ohne Roaming-Gebühren. Sigfox ist damit die Technologie der ersten Wahl für Applikationen, die mit 144 Nachrichten pro Tag in Richtung Internet bedient werden können, bei denen 12 Byte pro Nachricht ausreichen“, verdeutlicht Maximilian Fenzl, Sales Manager Germany von Sigfox und Initiator der Kooperation.

Kooperation mit Unternehmen

Die Technische Hochschule Deggendorf ist bereits mit Firmen in der Region im Austausch. Die Unternehmen erhalten dabei auch Beratung in Sachen Fördermittel und Antragsstellung. Interessenten können sich bei der Technologietransferstelle der Hochschule melden. Sigfox ist zudem an Kooperationen mit weiteren Technischen Hochschulen oder Universitäten interessiert. Anfragen können per E-Mail an munich@sigfox.com gerichtet werden.

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