Report von Blue Prism

Robotic Prozess Automation wird wichtiger

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Der Report „Process Mining & RPA 2019“ zeigt, dass RPA immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Der Report „Process Mining & RPA 2019“ zeigt, dass RPA immer mehr an Bedeutung gewinnt. (Bild: Screenshot / Blue Prism)

Der Report „Process Mining & RPA 2019“ von Blue Prism zeigt, dass Robotic Process Automation (RPA) bei deutschen Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Laut der von IDG Research Services durchgeführten Erhebung räumen 44 Prozent der Firmen RPA für 2020 einen hohen oder sehr hohen Stellenwert ein. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 25 Prozent. Etwa 52 Prozent des Mittelstandes und knapp die Hälfte der Großunternehmen (49 Prozent) sind der Meinung, dass die Technologie im kommenden Jahr eine wichtige Rolle spielen wird. 51 Prozent der mittelständischen Unternehmen hat erste RPA-Pilotprojekte in Planung oder bereits umgesetzt. Fast ein Viertel der Großunternehmen (24 Prozent) nutzen bereits fünf oder mehr automatisierte Prozesse. Der Report sieht außerdem eine Verbindung zwischen der RPA-Priorität und dem verfügbaren Budget: Liegt dieses über 250.000 Euro, halten 80 Prozent der Befragten die Technologie für wichtig.

Unterschiedliche Ziele

Je nach Unternehmensabteilung geht die Einschätzung der Vorzüge von Process Mining und RPA auseinander. So nennen 33 Prozent der IT-Fachkräfte höhere Umsätze als wichtigsten Vorteil, während das nur 26 Prozent der Geschäftsentscheider ebenso sehen. Für letztere ist vor allem eine höhere Kundenzufriedenheit wichtig (38 Prozent), während das IT- (27 Prozent) und Fachabteilungen (19 Prozent) anders beurteilen.

Als Herausforderungen werden vor allem nicht funktionierende Datenintegration (22 Prozent), mangelnde Informationen über Anbieter und Lösungen (21 Prozent) sowie eine fehlende Marktübersicht (19 Prozent) genannt. Zudem ist hoher Schulungsbedarf (19 Prozent) ebenfalls ein wichtiges Thema.

„Sinnvoll ist es natürlich RPA-Lösungen einzusetzen, die auch für Mitarbeiter ohne IT-Background einfach zu nutzen sind. So können sie beispielsweise vollkommen selbstständig mittels Drag and Drop Prozesse abbilden und automatisieren. Wichtig ist bei solchen Self-Service-Lösungen, dass die IT-Abteilung jederzeit die Kontrolle über die automatisierten Prozesse hat. Dazu ist es nötig RPA als unternehmensweite, strategische Plattform zu implementieren“, erklärt Robert Ekstrom, Vice President DACH & EMEA von Blue Prism.

Der vollständige Report ist auf der Website von Blue Prism erhältlich.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 46170228 / Künstliche Intelligenz)