Deutschland hinkt noch hinterher Personalabteilungen setzen weltweit auf KI und Automatisierung

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Einer aktuellen Studie des Personaldienstleisters Randstad zufolge kommen KI und Automatisierung weltweit in immer mehr Personalabteilungen zum Einsatz. In Deutschland verläuft die Umsetzung aber noch zögerlich.

KI und Automatisierung werden weltweit im Personalwesen gern genutzt - hierzulande gibt es laut einer Randstad-Studie allerdings Aufholbedarf. (Bild:  d4rkwzd /  Pixabay)
KI und Automatisierung werden weltweit im Personalwesen gern genutzt - hierzulande gibt es laut einer Randstad-Studie allerdings Aufholbedarf.
(Bild: d4rkwzd / Pixabay)

Für die „2024 Talent Trends“ wurden 1.076 Führungskräfte und Personalverantwortliche aus 21 Ländern befragt. Die Studie zeigt, dass die Digitalisierung allgemein zu Verbesserungen bei Rekrutierungs- und Personalprozessen führt. Demnach stimmen fast alle (97 Prozent) der C-Suite- und Personalführungskräfte der Aussage zu, dass der Einsatz von Technologie die Gewinnung und Bindung von Fachkräften verbessert hat. Im Vergleich zu Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von acht Prozentpunkten.

Rund zwei Drittel (65 Prozent) der Befragten gab an, derzeit ihre Budgets im Personalbereich für KI, maschinelles Lernen und Automatisierung zu erhöhen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von zehn Prozentpunkten. Dabei steht vor die Fähigkeit von KI im Mittelpunkt, prädiktive Analysen über unternehmensinterne Personalkapazitäten und den entsprechenden Bedarf zu erstellen. 66 Prozent der Personalverantwortlichen investieren in Technologien für KI-Suche und -Matching für das eigene Personalmanagement. Hier konnte die Studie einen Anstieg von 14 Prozentpunkten im Vorjahresvergleich verzeichnen.

Zögerliche Umsetzung in Deutschland

Die „Randstad-ifo-Personalleiterbefragung“ aus dem dritten Quartal 2023 zeigt aber, dass Personalabteilungen in Deutschland noch zögerlich in der Umsetzung sind. Nur gut die Hälfte (51 Prozent) der Befragten stufen die Bedeutung von KI-Einführung und Automatisierung von HR-Prozessen als „hoch“ oder „mittel“ ein. Zudem nutzen nur fünf Prozent der hiesigen Unternehmen KI im Personalbereich, in weiteren 25 Prozent ist ein Einsatz konkret geplant.

„Deutschland hat beim Thema Digitalisierung noch viel Aufholbedarf. Gerade bei HR-Prozessen besteht viel Potenzial, Aufgaben und Arbeitsschritte mittels KI zu automatisieren – und es wird angesichts des Fachkräftemangels notwendiger denn je“, fasst Susanne Wißfeld, Geschäftsführerin Business Innovations & Concepts von Randstad Deutschland, die Ergebnisse zusammen.

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