App-Entwicklung im Fokus

MongoDB baut Datenbankplattform weiter aus

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Dev Ittycheria, President und CEO von MongoDB
Dev Ittycheria, President und CEO von MongoDB (Bild: MongoDB)

Mit einer Vielzahl an Verbesserungen und Erweiterungen ergänzt MongoDB seine Datenbankprodukte. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung von Anwendungen, um die Digitalisierung voranzutreiben.

Ab Version 4.0 verfügt MongoDB über die Fähigkeit, Multi-Document-Transaktionen nach dem ACID-Prinzip („Atomicity, Consistency, Isolation, Durability“) auszuführen. Dies gewährleistet hohe Datenintegrität und eine größere Bandbreite an Use Cases. Zudem ist die einheitliche Sicht auf alle replizierten Datensätze sowie die Ausführung von Transaktionen nach dem „Alles oder nichts“-Prinzip möglich.

Stitch vorgestellt

Zudem wurde mit MongoDB Stitch eine neue serverlose Entwicklungsumgebung präsentiert. Sie umfasst verschiedene Sicherheits- und Datenschutztechnologien, die für schnellere Anwendungsentwicklung und geringen Wartungsaufwand sorgen sollen. So stellt „Stitch QueryAnywhere“ beispielsweise mittels der Rules-Engine fein abgestufte Sicherheitsrichtlinien für den Datenzugriff bereit. „Stitch Functions“ gestattet dagegen die Ausführung von JavaScript-Funktionen, um sichere APIs zu erstellen und die Integration von Microservices, serverseitiger Logik sowie Cloud-Diensten wie Slack oder Twilio zu ermöglichen. Mit Stitch Triggers sind auch Echtzeit-Benachrichtigungen an Bord, die automatisch Funktionen als Reaktion auf Änderungen in der Datenbank aufrufen. Stitch Mobile Sync (beta) synchronisiert zudem automatisch Daten, die lokal in MongoDB Mobile gespeichert sind.

Daten gezielt platzieren

Neben den Stitch-Lösungen stellte MongoDB mit dem Global Cluster in MongoDB Atlas auch ein System vor, um dynamische Richtlinien zur Datenbereitstellung für weltweite Anwendungen zu erstellen. Nutzer können damit sicherstellen, dass Daten innerhalb spezifischer geografischer Grenzen verteilt und isoliert werden. Zudem lassen sich relevante Daten per Knopfdruck in die Nähe der Endanwender verschieben, um global eine hohe Performance mit niedriger Latenz zu gewährleisten.

MongoDB wird mobil

Mit der Beta von MongoDB Mobile findet die Datenbank ihren Weg auf IoT-Assets, iOS- und Android-Geräte. Benutzern steht dabei der volle Funktionsumfang von MongoDB zur Verfügung. Auf dem mobilen Endgerät gespeicherte Daten werden automatisch und in Echtzeit mit der Backend-Datenbank synchronisiert. Ebenfalls als Beta-Version wurde der MongoDB 4.0 Kubernetes Operator angekündigt. Das Tool unterstützt die Bereitstellung von zustandsabhängigen, verteilten Datenbank-Clustern und koordiniert die Verwaltung zwischen Kubernetes und dem MongoDB Ops Manager. Weitere Neuerungen betreffen MongoDB Atlas: So wurde das Atlas Free Tier auf die Google Cloud Platform erweitert. Außerdem wurden neue Sicherheitsfunktionen angekündigt, zu denen beispielsweise die Verwaltung der Verschlüsselungsschlüssel, LDAP-Integration und Auditing auf Datenbankebene zählen.

„Mit den heutigen Produkteinführungen bietet MongoDB nicht nur eine überzeugende Datenbankplattform für die anspruchsvollsten Anwendungsfälle, sondern erweitert die Leistungsfähigkeit von MongoDB auch auf eine mobile Datenbank und eine neue serverlose Entwicklungsumgebung. Dies ist ein gewaltiger Schritt für die Branche, der es den Kunden ermöglicht, ihre Software- und Datennutzung drastisch zu verbessern, um einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil zu gewinnen“, erklärt Dev Ittycheria, President und CEO von MongoDB.

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