Neue Version von NoSQL-Datenbank verfügbar

MongoDB 4.2 mit verbesserter Verschlüsselung

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Stephan Augsten

Für die neue Client-seitige Field-Level Encryption bindet der neue MongoDB-Treiber verschiedene Verschlüsselungskomponenten ein.
Für die neue Client-seitige Field-Level Encryption bindet der neue MongoDB-Treiber verschiedene Verschlüsselungskomponenten ein. (Bild: MongoDB)

Mit der neuen Version 4.2 stellen die Entwickler von MongoDB die neue Version der NoSQL-Datenbank zur Verfügung. Verbessert werden zum Beispiel Indizes und die Verschlüsselung.

Mit MongoDB 4.2 führen die Entwickler einige Verbesserungen in der NoSQL-Datenbank ein. Die finale Version lässt sich produktiv nutzen, für Tests bietet sich MongoDB Atlas an. Hierbei handelt es sich um eine verwaltete Cloud-Instanz von MongoDB. Auch diese steht bereits in der Version 4.2 zur Verfügung. Bereitgestellt wird die Datenbank unter anderem in AWS und Azure.

Neue Funktionen sind zum Beispiel verteilte Transaktionen, Platzhalter-Indizes und eine Client-seitige feldbasierte Verschlüsselung (Client-side Field Level Encryption, FLE). Letztere befindet sich derzeit allerdings noch im Beta-Status. Die Verschlüsselung wird außerhalb des MongoDB-Servers mit externen Treibern eingebunden. Hier werden alle notwendigen Encryption-Einstellungen vorgenommen.

Einzelne Dokumentenfelder lassen sich auf diesem Weg selektiv verschlüsseln. Diese nutzen jeweils einen eigenen Schlüssel, die transparent auf dem Client gesichert sind. Die neue Verschlüsselungstechnik soll dabei helfen, strenge Compliance-Anforderungen zu erfüllen und den Wechsel zu vollständig verwalteten Cloud Services zu vereinfachen.

Durch verteilte Transaktionen wird das ACID-Prinzip auch in der NoSQL-Welt erweitert. Die Integration macht es einfacher, verschiedene Anwendungsfällen mit Multi-Dokument-ACID-Transaktionen zu adressieren, wenn diese zum Beispiel über Shared-Cluster verteilt sind.

Mit den Platzhalter-Indizes lassen sich Indizes erstellen, die auf Basis von Filtern automatisiert alle entsprechenden Felder und Dokumente berücksichtigt. MongoDB 4.2 ermöglicht außerdem das effektiviere Cachen von Aggregationen durch den neuen Operator „merge“. Mit dem Operator lassen sich Ergebnisse aktualisieren, was eine Neuberechnung ersparen kann.

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