Kommentar von Michael Finkler, proALPHA Group Mit Twin-Transformation zum nachhaltigen Unternehmenserfolg

Von Michael Finkler 4 min Lesedauer

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Mithilfe des Konzepts der Twin-Transformation werden Unternehmen durch die Kombination digitaler Innovationen mit nachhaltigen Geschäftspraktiken nicht nur in die Lage versetzt, ihre Effizienz zu steigern und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, sondern auch maßgeblich an der Lösung globaler Umweltprobleme mitzuwirken. Die Twin-Transformation bietet somit einen zukunftsweisenden Ansatz, um wirtschaftliches Wachstum und soziale Verantwortung in Einklang zu bringen und auf die Herausforderungen von morgen bestmöglich vorbereitet zu sein.

Der Autor: Michael Finkler ist Geschäftsführer Business Development bei der proALPHA Group(Bild:  © www.economy-business.de)
Der Autor: Michael Finkler ist Geschäftsführer Business Development bei der proALPHA Group
(Bild: © www.economy-business.de)

Die Twin-Transformation hat das strategische Ziel, Unternehmensprozesse und den Einsatz interner Ressourcen zu optimieren, um Effizienz und Produktivität zu maximieren. Gleichzeitig sollen die Betriebskosten gesenkt und dadurch die Rentabilität gesteigert werden. Auch bei begrenzten Ressourcen ermöglicht diese Strategie Unternehmen, flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. Der Zugang zu und die Nutzung von umfangreichen Unternehmensdaten unterstützt zudem eine fundierte, datenbasierte Entscheidungsfindung.

Weiterhin versetzt diese Strategie Unternehmen in die Lage, komplexe gesetzliche Anforderungen, wie beispielsweise die CSRD-Richtlinie, nicht nur zu erfüllen, sondern auch dynamisch auf die sich wandelnden Bedingungen eines globalen Marktes zu reagieren. Das ist besonders wichtig, da Konsumenten zunehmend Unternehmen bevorzugen, die umweltfreundliche und sozial verantwortliche Geschäftspraktiken umsetzen. Die gezielte Umsetzung nachhaltiger Strategien stärkt somit nicht nur das Markenimage, sondern auch das Vertrauen der Verbraucher, was wiederum die Marktposition der Unternehmen nachhaltig verbessert.

Die Einführung moderner Technologien und der Einsatz von Big Data Analytics verbessern zudem die Kundenbindung erheblich. Durch tiefgehende Analysen können Unternehmen ein präziseres Verständnis für die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden gewinnen, was ihnen ermöglicht, maßgeschneiderte Angebote und Dienstleistungen zu schaffen, die sowohl die Zufriedenheit als auch die Loyalität der Kunden deutlich erhöhen.

ERP: Dreh- und Angelpunkt der Twin-Transformation

Der Primat des Twin-Transformation-Konzepts besteht darin, den Übergang zu einer digitalen und gleichzeitig nachhaltigeren Wirtschaft in einem konzertierten Schritt zu vollziehen. Hierfür ist eine enge Verzahnung von Geschäftsprozessen, Datenmanagement und nachhaltigen Praktiken nötig. Fortschrittliche ERP-Lösungen bieten die nötige Infrastruktur, um auf alle im Zuge der Transformation auftretenden Herausforderungen effizient und effektiv zu reagieren.

In erster Linie ermöglichen ERP-Technologien Unternehmensverantwortlichen einen umfassenden Blick auf alle relevanten Geschäftsprozesse innerhalb der eigenen Organisation sowie deren Interdependenzen und Wechselwirkungen. Durch die Zusammenführung von Modulen wie Produktionsplanung, Materialwirtschaft, Finanzmanagement und Human Resources in einem einzigen System schaffen ERP-Plattformen eine zentrale Datenbasis, die für die digitale Transformation unverzichtbar ist.

Die zentralisierte Konsolidierung vereinfacht die Transparenz und Analyse von Daten, wodurch datengestützte Entscheidungen leichter getroffen werden können. Ein zentral angelegter, hochqualitativer Datenpool ist damit die unverzichtbare Grundlage für eine umfassende Verfügbarkeit und den unkomplizierten Zugriff von Echtzeitdaten in Unternehmen. Die darin enthaltenen Daten und Informationen versetzen Betriebsentscheidende überhaupt erst in die Lage, ihre Prozesse kontinuierlich zu optimieren, den eigenen Energieverbrauch zu reduzieren und Ressourcen schonender zu nutzen.

Moderne ERP-Lösungen sind darüber hinaus technologisch in der Lage, unternehmerische Nachhaltigkeitsziele umfänglich zu unterstützen. Sie verfügen über spezialisierte Funktionen, um Nachhaltigkeitsmetriken zu überwachen und zu steuern. Dadurch können etwa der CO2-Fußabdruck von Produktionsprozessen berechnet, der Rohstoffeinsatz optimiert oder die Einhaltung ökologischer Regularien gewährleistet werden. Diese Funktionen sind wichtig, um umweltverträgliche Maßnahmen und Ziele in die täglichen Geschäftsprozesse zu integrieren und den Fortschritt im Hinblick auf eine nachhaltigere Produktion messen und steuern zu können.

Nahtlose Einbindung moderner Technologien durch ERP-Systeme

Um fortschrittliche Analyse- und Automatisierungsprozesse zu ermöglichen, können Zukunftstechnologien wie IoT, KI und Big Data Analytics nahtlos in ERP-Systeme eingebunden werden. So können etwa im Fertigungssektor Maschinen und Produktionsanlagen in Echtzeit überwacht und gesteuert werden, was nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch den Energieverbrauch verbessert. Solche technologischen Integrationen helfen produzierenden Unternehmen also nicht nur dabei, ihre Produktion zu optimieren, sondern auch einen erheblichen Beitrag zur wirtschaftlichen Nachhaltigkeit leisten zu können.

Ein weiterer Aspekt für die hohe Relevanz von ERP-Lösungen innerhalb der Twin-Transformation ist das hohe Unterstützungspotenzial bei der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und geltender Industriestandards. Fertigungsunternehmen stehen heute unter einem zunehmenden Druck, immer komplexer werdende Umweltschutz- und Nachhaltigkeitsregularien einzuhalten. Moderne ERP-Systeme verfügen über integrierte Compliance-Tools, mit denen Unternehmen gesetzliche Vorschriften im Blick behalten und die Einhaltung aller relevanten Vorgaben gewährleisten können. Dadurch kann das Risiko etwaiger Sanktionen bei Nichteinhaltung oder sogar teilweise irreparable Reputationsschäden auf ein absolutes Minimum reduziert und gleichzeitig das Vertrauen von Kunden und Geschäftspartnern gestärkt werden.

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ERP-Systeme fördern darüber hinaus die Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb eines Unternehmens, was für den Erfolg der Twin-Transformation entscheidend ist. Sie schaffen eine gemeinsame Datenplattform und binden Werkzeuge für Kommunikation und Zusammenarbeit ein, wodurch die Effizienz der Teamarbeit über Abteilungen und Standorte hinweg gesteigert wird. Das ist besonders in der Fertigungsbranche von Bedeutung, da hier Produktionsprozesse häufig weltweit verteilt sind und eine enge Koordination erfordern.

In Summe lässt sich feststellen, dass ERP-Lösungen für die erfolgreiche Durchführung der Twin-Transformation in Fertigungsunternehmen unverzichtbar sind. Sie stellen die erforderliche technologische Grundlage bereit, um sowohl die digitale als auch ökologische Transformation synchron voranzutreiben. Gleichzeitig helfen sie Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse effizienter, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger zu gestalten. Ohne eine stabile ERP-Lösung ist es für Fertigungsunternehmen nahezu unmöglich, die Komplexität und Herausforderungen der Twin-Transformation erfolgreich zu meistern.

Resümee und Ausblick

Die Twin-Transformation – als Konzept zur Erreichung einer perfekten Symbiose aus Digitalisierung und Nachhaltigkeit – befähigt Unternehmen, ihre Effizienz zu steigern und gleichzeitig ökologische Verantwortung zu übernehmen. ERP-Systeme bilden dabei das Herzstück bei der Koordinierung und Optimierung dieser transformatorischen Prozesse. Angesichts immer strengerer Regularien und eines wachsenden Umweltbewusstseins seitens der Konsumenten wird Nachhaltigkeit für Unternehmen zu einem zunehmend erfolgs- und wettbewerbsentscheidenden Faktor. Die Rolle von ERP-Systemen wird bei der Integration neuer Technologien und nachhaltiger Praktiken in Zukunft noch weiter an Relevanz gewinnen.

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