BaCAI forscht zum Thema Künstliche Intelligenz KI-Zentrum in Bamberg öffnet seine Pforten

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Ab sofort ist das neu gegründete Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz (BaCAI) eröffnet. Die Einrichtung an der Otto-Friedrich-Universität nimmt KI-Forschung über ein breites Spektrum an Methoden und Themen hinweg in den Fokus.

Das Leitungsgremium des BaCAI (v.l.n.r.): Christian Ledig, Ute Schmid, Bettina Finzel und Stefan Ultes.(Bild:  Andreas Henrich/Universität Bamberg)
Das Leitungsgremium des BaCAI (v.l.n.r.): Christian Ledig, Ute Schmid, Bettina Finzel und Stefan Ultes.
(Bild: Andreas Henrich/Universität Bamberg)

Das Thema Künstliche Intelligenz (KI) ist schon lange in der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg verankert. Bereits seit 2004 gibt es dort mit Prof. Dr. Ute Schmid eine Expertin auf diesem Fachgebiet. Im Zuge der Hightech-Agenda des Freistaats Bayern und seinem KI-Wettbewerb konnte die Universität sieben reine KI-Professuren gewinnen und weitere stark KI-bezogene Stellen ergänzen. Um Expertise und Aktivitäten der Lehrstühle und Professuren zu bündeln, zu vernetzen und Synergien zu nutzen, wurden sie nun im Bamberger Zentrum für Künstliche Intelligenz (BaCAI) zusammengeschlossen. Im Mittelpunkt steht dabei Grundlagenforschung zur Entwicklung innovativer KI-Methoden. Anwendungsschwerpunkte finden sich vor allem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Industrie.

„Die Gründung des Bamberger Zentrums für Künstliche Intelligenz ist für die Region ein wichtiger Meilenstein“, erklärt Ute Schmid, geschäftsführende BaCAI-Direktorin und Inhaberin des Lehrstuhls für Kognitive Systeme. Die Universität wolle eine dynamische Plattform schaffen, um Forschung, Lehre und Innovation im Bereich KI zu vereinen, etablierte Anwendungsfelder zu stärken und neue Anwendungsfelder zu erschließen. Man wolle offene KI-Forschung mit nationaler und internationaler Sichtbarkeit voranzutreiben, um einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen zu haben.

Breites Forschungsspektrum

Das BaCAI deckt verschiedene Aspekte des maschinellen Lernens über Sprachgenerierung und Dialogsysteme, Bildanalyse, Mensch-Roboter-Interaktion und KI-Systementwicklung bis hin zu kognitiven Systemen ab. Ziel ist die Entwicklung nachvollziehbarer, interaktiver, transparenter und robuster intelligenter Technologien, die den Menschen durch KI unterstützen und nicht ersetzen sollen.

„Mit dem BaCAI schaffen wir einen Leuchtturm der KI-Expertise und einen Magneten für regionale, nationale und internationale Talente und Industrien. Hier kombinieren wir eine herausragende Bildungsumgebung mit erstklassiger Forschung und unternehmerischer Erfahrung“, meint Prof. Dr. Christian Ledig, Mitglied im Leitungsgremium des BaCAI und Experte für KI im Bereich medizinische Bilddaten.

Studien- und Lehrangebote ausgebaut

Das Zentrum sorgt nicht nur für einen breiten Ausbau der KI-Forschung, sondern erweitert auch die verfügbaren Studien- und Lehrangebote. So geht zum kommenden Wintersemester der neue Bachelorstudiengang „KI und Data Science“ an den Start. Er ist interdisziplinär angelegt und verbindet KI als Teilgebiet der Informatik mit statistischen und mathematischen Methoden sowie Anwendungen in den Sozial-, Human- und Geisteswissenschaften. Absolventen erwerben solide methodische Kompetenzen rund um KI in enger Verzahnung mit Informatik und Statistik.

Interessierte, die nicht direkt ein Studium aufnehmen wollen, können im Sommersemester an der BaCAI-Ringvorlesung teilnehmen. Dabei wird das Thema KI aus verschiedenen Perspektiven von erfahrenen nationalen und internationalen Forschern beleuchtet.

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