Studie von forsa zeigt Vorbehalte KI wird bei der Personalauswahl klar abgelehnt

Von Martin Hensel 1 min Lesedauer

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Eine aktuelle Studie von forsa im Auftrag des Daten- und KI-Spezialisten SAS zeigt, dass KI bei der Personalauswahl auf klare Ablehnung stößt. Demnach fühlen sich die meisten Deutschen unwohl, eine derartige Entscheidung der KI zu überlassen.

Gegenüber KI-Entscheidungen gibt es noch reichlich Vorbehalte, wie eine aktuelle Studie von forsa im Auftrag von SAS zeigt.(Bild:  forsa / SAS)
Gegenüber KI-Entscheidungen gibt es noch reichlich Vorbehalte, wie eine aktuelle Studie von forsa im Auftrag von SAS zeigt.
(Bild: forsa / SAS)

Der Ansatz, Künstliche Intelligenz (KI) bei Entscheidungen für oder gegen Bewerber zu nutzen, stößt bei den Deutschen auf wenig Gegenliebe. Laut einer aktuellen Studie, die von den Marktforschern von forsa im Auftrag von SAS durchgeführt wurde, hat nur jeder zehnte Teilnehmer keine Vorbehalte gegen den Einsatz von KI in der Personalauswahl. 80 Prozent der Befragten gaben an, sich dabei eher unwohl zu fühlen.

Derartige Auswahlprozesse im Personalwesen stehen an der Spitze der Anwendungsbereiche, in denen KI kritisch betrachtet wird. Bei anderen Themen haben die Umfrageteilnehmer weniger Bedenken bezüglich des KI-Einsatzes: Bei Betrugserkennung äußerte nur ein Viertel der Befragten Besorgnis, bei KI-basierten Produktempfehlungen waren es 44 Prozent. Selbst sensible Themen wie medizinische Diagnosen und Behandlungsempfehlungen verursachen nur bei zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) Unwohlsein.

Überzeugungsarbeit leisten, Vertrauen schaffen

„Die aktuelle Umfrage zeigt, dass beim Thema Trustworthy AI noch viel Überzeugungsarbeit geleistet werden muss – das gilt auch im HR-Bereich“, erklärt Iwona Szylar, Managing Director von SAS Deutschland. Die Auswahl von Bewerbern sei eine hochsensible Angelegenheit. Umso wichtiger sei es, durchgängig Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Datenschutz sicherzustellen. „Dafür bietet SAS eine integrierte Daten- und KI-Plattform auf Technologieseite und engagiert sich darüber hinaus strategisch für die rasche Umsetzung des EU AI Act“, so Szylar.

SAS unterstreicht dies zudem mit weiteren Initiativen: So hat das Unternehmen erst kürzlich eine Art „Nutri-Score“ für KI-Modelle initiiert, der deren Zuverlässigkeit berechnen soll.

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