Rapid Supply Network KI-basierte Vernetzungsplattform macht Industrie krisensicherer

Quelle: Pressemitteilung von Infai

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Ein Projekt, geleitet vom Institut für Angewandte Informatik (Infai) e.V., zielt darauf ab, eine KI-basierte Vernetzungsplattform zu schaffen, um die industrielle Produktion resilienter zu machen.

Die letzten Krisen zeigten, dass vorhandene Werkzeuge zur Aufrechterhaltung der industriellen Produktion nicht genügten. Mehr Resilienz soll mit der Entwicklung einer KI-basierten, semantischen Vernetzungsplattform geschaffen werden – Stichwort: Rapid Supply Network.
Die letzten Krisen zeigten, dass vorhandene Werkzeuge zur Aufrechterhaltung der industriellen Produktion nicht genügten. Mehr Resilienz soll mit der Entwicklung einer KI-basierten, semantischen Vernetzungsplattform geschaffen werden – Stichwort: Rapid Supply Network.
(Bild: W. Sinnkers)

Das Forschungsprojekt „KISS“ soll eine auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende, semantische Vernetzungsplattform aus der Taufe heben, um Unternehmen aus dem Produktionsumfeld in kleinen und auch großen Krisen mehr Stabilität zu verleihen. Denn in der aktuellen Krise offenbarte sich sehr rasch, dass nur ein Netzwerk aus gesellschaftlichen, sozialen, technischen und wirtschaftlichen Partnern bestehende Gefahren abfedern kann, wie es weiter heißt. Existierende digitale Kollaborationsnetzwerke hätten jedoch nur bedingt neue Wertschöpfungsnetzwerke in Krisenzeiten geknüpft und sie verfügten auch nicht über die Funktionalität und „Intelligenz“, um von akuten Notständen (etwa bei medizinischen Produkten) direkt in die Produktion (zum Beispiel durch Additive Fertigung) und in die Distribution gehen zu können. Bei der nächsten Krise soll nun alles besser werden.

Erst muss die Basis für die rapide Wertschöpfung stehen

Die dazu avisierte KI-basierte, semantische Vernetzungsplattform soll die Kerninnovation des Projektes unterstützen, die auf der Verknüpfung existierender Ansätze der Plattformtechnologien fußt, der Additiven Fertigung sowie auf den Methoden der KI. Zur Umsetzung der Ziele wird zunächst das sozio-technische System und dessen Ökostruktur auf einen möglichen erfolgreichen Einsatz einer KI-getriebenen Plattform analysiert und dokumentiert, um die Basis für rapide Wertschöpfungsketten zu legen, wie man erklärt. Aufbauend auf dieser Analyse werde ein umfassendes technisches und organisatorisches Konzept für die Umsetzung der sogenannten Semper-KI-Plattform entwickelt. Ein kontinuierliches Deployment der Plattform und all ihrer Komponenten ist dann auch geplant. Damit alles auch gut anwendbar und wirksam wird, um den eigentlichen Nutzen herauszuarbeiten, wird der Evaluationsprozess festgelegt und ein übergreifendes Szenario entwickelt. Das Vorgehen und die Methoden werden anschließend umgesetzt und iterativ ausgewertet.

Das sind die Protagonisten von „KISS“

Das Forschungsteam vom Infai wird insbesondere für die Bereitstellung einer KI-basierten semantischen Vernetzungsplattform, für die Entwicklung eines semantischen Konzepts für KI-gestützte Rapid Supply Networks und für die Entwicklung weiterer Konzepte für KI-gestützt Dienstleistungen verantwortlich sein.

Das „KISS“-Konsortium setzt sich aus insgesamt zehn Partnern zusammen, unter der Führung vom Institut für Angewandte Informatik (Infai) e.V. in Leipzig, einem An-Institut der Universität Leipzig, mit dem Kompetenzzentrum Künstlich Menschlich Intelligent (KMI).

Die weiteren Partner sind die Technische Universität Chemnitz, die USU GmbH, die Datev eG, die NRU GmbH, die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V., die Westsächsische Hochschule Zwickau, die TrilogIqa, smart³ e.V., sowie Mobility goes Additive e.V..

Dieser Artikel stammt von unserem Partnerportal Industry of Things.

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