Einrichtung in München

IBM und Fortiss gründen KI-Forschungszentrum

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

In München haben IBM und Fortiss ein KI-Forschungszentrum eröffnet.
In München haben IBM und Fortiss ein KI-Forschungszentrum eröffnet. (Bild: IBM)

Gemeinsam haben IBM und das Forschungsinstitut des Freistaats Bayern für softwareintensive Systeme und Services (Fortiss) ein Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (KI) ins Leben gerufen.

Sitz des Forschungszentrums ist das IBM Watson IoT Center in München. Dort wollen die Partner künftig zuverlässige und sichere KI-Technologien für den Einsatz in Wirtschaft und Gesellschaft entwickeln. Vor Ort arbeiten mehr als 50 Wissenschaftler von IBM und Fortiss an neuen, KI-gestützten Softwarelösungen. Ziel ist, die Potenziale solcher Anwendungen für missions- und unternehmenskritische IoT-Anwendungen zu erschließen. Im Fokus stehen vor allem KI-gestützte Assistenzsysteme zur transparenten Entscheidungsunterstützung, Prototypen digitaler Bürgerdienste sowie die zuverlässige Steuerung autonomer Roboter, verteilter Produktionssysteme und kritischer Versorgungsinfrastruktur.

Sichere Entscheidungen in komplexen Umgebungen

Die Partner betonen, dass Wirtschaft und Gesellschaft KI-Technik benötigen, die in komplexen Umgebungen und Situationen zeitnah sichere Entscheidungen trifft. Diese sollten nicht nur nachvollziehbar, sondern auch vor fehlerhaften Eingaben und gezielten Angriffen geschützt sein. Zudem müssen die Systeme große Datenmengen verarbeiten können und gleichzeitig auch aus kleinen Informationsmengen nützliche Erkenntnisse ableiten. Dabei gilt es, keine unnötigen Kompromisse bei Vertraulichkeit und Privatsphäre einzugehen.

„In das gemeinsame KI-Labor bringt Fortiss seine Vorarbeiten zur Verlässlichkeit softwarebasierter Systeme ein, die zu verbesserten KI-Algorithmen mit klarem Nutzen und großem Vertrauen führen können. Und im Themenbereich KI-Potenziale werden wir gemeinsam untersuchen, wie der Nutzenbeitrag solcher KI-Algorithmen differenzierter und realistischer, auch für den Mittelstand, abgeschätzt und umgesetzt werden kann“, erklärt Prof. Dr. Helmut Krcmar, Sprecher des Fortiss-Direktoriums.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 45901208 / Künstliche Intelligenz)