Internet of Things Foundation

IBM bietet über BlueMix Cloud Service für Industrie 4.0

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Damit sich ein Gerät ansprechen lässt, braucht es eine eindeutige Identität. Diese schützt auch vor Missbrauch. IoT Foundation erlaubt es laut IBM, ein Gerät zu „registrieren“. Wer das tut, bekommt einen sicheren API-Schlüssel, mit dem er sein Gerät versehen kann. Mithilfe dieses Schlüssels lässt sich das Gerät authentifizieren. Es wird zudem über eine Verbindung angesprochen, die per TLS (Transport Level Security) verschlüsselt ist – dabei kommt mindestens TLS 1.2 zum Einsatz.

IoT Foundation setzt auf der Appliance MessageSight auf, die hochskalierbar und hochverfügbar ist. „IBM MessageSight ist eine voll ausgestattete Messaging-Appliance speziell für Machine-to-Machine- (M2M) und mobile Umgebungen“, erläutert Wunderlich. Das System verarbeitet große Ereignismengen nahezu in Echtzeit, um dem Nutzer die Leistung, Wertschöpfung und Benutzerfreundlichkeit zu bieten, die er für die wachsende Zahl von mobilen Geräten und Sensoren benötigt. MessageSight werde von IBM bereits häufig im Umfeld der „Connected Car“-Technologie deutscher Autohersteller eingesetzt.

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IBM IoT Foundation verwendet eine Informix Time Series Database als „Data Historian“. Diese kann außerdem auf den Gateways eingesetzt werden, was in einer Ende-zu-Ende Architektur viele Vorteile im Hinblick auf die Datenaufbereitung bietet. IBM will laut Wunderlich selbst keinerlei Gateways bauen, sondern setzt dabei voll auf seine Partner.

Konditionen

Der Cloud Service „IoT Foundation“ wird als Service in der BlueMix PaaS in den Rechenzentren von Softlayer bereitgestellt. „Das nächste Rechenzentrum steht in Amsterdam und in Frankfurt/Main kommt bald eines hinzu“, erklärt Wunderlich.

Seinen Angaben zufolge kann IoT Foundation über drei verschiedene Optionen erworben werden:

  • als Teil von BlueMix: PAYG (Pay as you go – Volumenbasiertes Geschäftsmodell) via Kreditkarte oder als Subscription,
  • über den IBM SaaS Marketplace als monatlichen PAYG-Plan oder
  • als Subscription mit Standard-IBM-Support.

Unter BlueMix werde IoT Foundation als kostenloses Freemium-Modell zum Testen angeboten.

Für produktive Systeme seien hingegen eine monatliche PAYG oder eine Subscription nötig, die nach lizenzierter Gerätemenge, nach Datenvolumen und Speicherplatz abgestuft sind. Eine geringe Nutzung pro Tag, verbunden mit einem hohen Datenvolumen, wird dabei anders abgerechnet als der umgekehrte Fall – wie etwa beim Smart-Meter-Gerät, das nur alle 15 Minuten eine kurze Meldung an den Server schickt. „Unsere Gebühren sind auf jeden Fall sehr konkurrenzfähig“, so Wunderlich.

„Die IBM IoT Foundation bietet eine solide, robuste und sichere Grundlage für Industrie-4.0-Anwendungen – so wie sie unsere Partner und Kunden für ihre nächsten Schritte benötigen“, erklärt Friedrich Vollmar, bei IBM Deutschland verantwortlich für Industrie 4.0.

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