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Trotz teilweise erheblicher Schwierigkeiten Großteil der Unternehmen investiert in Künstliche Intelligenz

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Beachtliche 80 Prozent aller Unternehmen investieren schon jetzt in Künstliche Intelligenz (KI). Dennoch glaubt jeder dritte Entscheider, dass noch weitere Investitionen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit nötig sind.

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In den kommenden Jahren werden Unternehmen verstärkt in KI investieren.
In den kommenden Jahren werden Unternehmen verstärkt in KI investieren.
(Bild: Teradata)

Zudem erwarten Unternehmen erhebliche Hindernisse bei der KI-Einführung, denen sie durch die neugeschaffene Position des „Chief Artificial Intelligence Officers“ (CAIO) entgegentreten wollen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie von Vanson Bourne, die im Auftrag von Teradata durchgeführt wurde. Die Umfrage ergab auch, dass die Firmen davon ausgehen, die Kosten für die KI-Investitionen wieder einzuspielen. In den Branchen ITK (59 Prozent), B2B-Services und -Consulting (43 Prozent) sowie B2C- und Finanzdienstleistungen (je 32 Prozent) werden die größten Auswirkungen durch den Einsatz von KI erwartet. Zusätzlicher Umsatz wird in den Bereichen Forschung und Entwicklung (50 Prozent), Kundenservice (46 Prozent) sowie in der Lieferkette und im operativen Betrieb (42 Prozent) prognostiziert. Investiert wird vorrangig in KI-Lösungen für Kundenerlebnis (62 Prozent), Produktinnovation (59 Prozent) und optimierte Betriebsabläufe (55 Prozent).

Hindernisse und Spielräume

Obwohl 80 Prozent der Befragten KI bereits produktiv nutzen, halten 42 Prozent den Einsatz in weiteren Bereichen ihres Unternehmens für sinnvoll. Rund 30 Prozent fordern für die kommenden drei Jahre höhere KI-Investitionen, um mit den Mitbewerbern Schritt zu halten. Die Unternehmen sehen in der Technologie eine langfristige Perspektive und wollen ihre diesbezüglichen Ausgaben in den nächsten fünf Jahren verdoppeln und im Lauf der nächsten zehn Jahre sogar verdreifachen. Dennoch werden von fast allen Firmen (91 Prozent) etliche Hindernisse gesehen: Dazu zählen etwa unzureichende Infrastruktur (40 Prozent), fehlendes Personal und Know-how (34 Prozent), zu geringe Einführungsbudgets (30 Prozent) sowie zu komplizierte Strategien, Richtlinien und Vorgaben (28 Prozent). Nur 28 Prozent der Umfrageteilnehmer glauben, dass sie im Unternehmen über genug ausgebildetes Personal für den Erwerb, die Entwicklung und die Einführung von KI-Lösungen verfügen. Für die Planung sind derzeit vor allem CIOs (47 Prozent) oder CTOs (43 Prpozent) verantwortlich.

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