DevSecOps GitLab 18.10: KI priorisiert Schwachstellen und schlägt Fixes vor

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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GitLab erweitert seine Plattform um KI-Funktionen für die Bewertung und Behebung von Sicherheitslücken. Version 18.10 setzt auf automatisierte Triage, priorisierte Findings und konkrete Handlungsvorschläge. Damit adressiert der Anbieter ein Problem, das durch generative KI selbst an Bedeutung gewonnen hat: mehr Code, mehr Schwachstellen, mehr Aufwand.

GitLab integriert KI in DevSecOps: Version 18.10 priorisiert Schwachstellen, automatisiert Reviews und liefert konkrete Fix-Vorschläge.(Bild:  GitLab)
GitLab integriert KI in DevSecOps: Version 18.10 priorisiert Schwachstellen, automatisiert Reviews und liefert konkrete Fix-Vorschläge.
(Bild: GitLab)

Mit der Version 18.10 erweitert GitLab seine GitLab-Duo-Agent-Plattform um Funktionen zur KI-gestützten Schwachstellenbewertung und automatisierten Fehlerbehebung. Die Neuerungen sollen Security-Teams bei der Priorisierung und Bearbeitung von Findings entlasten, die im Zuge beschleunigter Entwicklungsprozesse zunehmen, und um die in vielen Projekten auftretende Alert Fatigue zu reduzieren sowie den Fokus auf tatsächlich ausnutzbare Risiken zu lenken.

Dabei sollen Faktoren wie potenzielle Ausnutzbarkeit oder die Wahrscheinlichkeit von Fehlalarmen einfließen. Die Ergebnisse sollen direkt im Vulnerability-Report aufbereitet werden, ergänzt um Hinweise zur weiteren Bearbeitung. Neben der Bewertung liefern sie auch konkrete Vorschläge zur Behebung, um die Zeit zwischen Erkennung und Behebung von Schwachstellen zu verkürzen.

Automatisierte Reviews und neues Preismodell

Parallel dazu erweitert GitLab die Möglichkeiten für automatisierte Code-Reviews. KI-gestützte Prüfungen von Merge Requests beziehen neben dem Quellcode auch Kontextinformationen aus Pipelines und Richtlinien ein. Der Anbieter gibt an, dass diese Reviews auf Basis eines nutzungsabhängigen Modells abgerechnet werden.

Mit einem Credit-basierten Zugang öffnet GitLab seine KI-Funktionen zudem für breitere Nutzergruppen. Statt klassischer Lizenzmodelle sollen Anwender die Nutzung über ein zentrales Kontingent steuern können. Auch Nutzer des Free-Tiers erhalten damit Zugriff auf ausgewählte KI-Funktionen.

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