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Data-Science-Plattform ausgebaut Eoda erweitert YUNA um Geodatenkomponente

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Data-Science-Spezialisten von Eoda erweitern ihre Plattform YUNA um eine Komponente zur Verarbeitung von Geodaten. Das soll neue Einsatzmöglichkeiten ermöglichen.

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Eodas Data-Science-Plattform YUNA verarbeitet nun auch Geodaten.
Eodas Data-Science-Plattform YUNA verarbeitet nun auch Geodaten.
(Bild: Eoda)

Mittels Geodaten lassen sich Informationen und Orte miteinander in Beziehung setzen und auf Karten abbilden. Eoda hat seine Data-Science-Plattform YUNA nun entsprechend ausgebaut: Mit der neuen Funktion lassen sich Geodaten-Analysen hypothesengestützt durch Teams mit Mitgliedern aus verschiedenen Fachrichtungen anstoßen. Ein mögliches Anwendungsszenario ist beispielsweise die Kombination von Messdaten mit dem Standort einzelner Messstellen eines Versorgungsnetzes.

YUNA ermöglicht zudem auf dieser Basis Analysen zur Anomalieerkennung. Dabei schlägt die Plattform auf Grundlage der Ergebnisse mögliche Handlungen vor. Außerdem lassen sich automatische, selbstlernende Analyseskripte einbinden. Bei Bedarf können die Analyseergebnisse auch in andere Elemente wie etwa Widgets einfließen, wie sie zum Beispiel in der Ersatzteillogistik zum Einsatz kommen. Unternehmen können somit im eigenen Haus individuelle Lösungen entwickeln und betreiben.

Vielfältige Einsatzmöglichkeiten

Als weiteres Anwendungsbeispiel nennt Eoda die Logistik: Dort kann eine Plattform wie YUNA direkt Einfluss auf das Supply-Chain-Management nehmen. Produktion und Waren lassen sich anpassen, umleiten oder besser verteilen. Dazu werden etwa aktuelle Verkehrsdaten mit den Lagerbeständen einzelner Standorte und deren relativer Entfernung zu einem konkreten Handlungsvorschlag verbunden. Auch in der Energiebranche verspricht YUNA Vorteile. Versorger könnten beispielsweise Vorhersagen erstellen, welche Leistung ihrer Windparkanlagen abhängig von Standort und künftiger Wetterlage zu erwarten ist.

„Es geht nicht darum, Daten einfach auf einer Karte abzubilden, sondern Geodaten in Echtzeit mit allen erdenklichen, relevanten Informationen zu vernetzen. Auf einer Karte können Menschen schon rein visuell Informationen schneller begreifen und Zusammenhänge erkennen“, verdeutlicht Heiko Miertzsch, Gründer und CEO von Eoda, die Hintergründe der aktuellen Erweiterung.

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