Studie „State of Data in Motion“ von Confluent Echtzeit-Datenstreaming führt zu höheren Umsätzen

Von Martin Hensel

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Drei von vier Unternehmen würden ohne Echtzeit-Datenstreaming Kunden verlieren. Zudem ist die Synchronisation zwischen Cloud- und On-Premises-Ressourcen ein kritischer Faktor für Umsatzziele. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie von Confluent.

Der "State of Data in Motion"-Report von Confluent unterstreicht die Bedeutung von Echtzeit-Datenstreaming für Unternehmen.
Der "State of Data in Motion"-Report von Confluent unterstreicht die Bedeutung von Echtzeit-Datenstreaming für Unternehmen.
(Bild: Screenshot / Confluent )

Für den „State of Data in Motion“-Report befragte Confluent 1.950 IT- und Engineering-Führungskräfte aus Australien, Frankreich, Deutschland, Singapur, UK und den USA. Die Studie zeigt, dass Echtzeit-Datenstreaming sowohl Kundenbindung als auch Gewinn erhöhen. So haben fast alle Führungskräfte (97 Prozent) in gewissem Umfang Zugang zu derartigen Daten in Bewegung.

Aber nur zwei Drittel (66 Prozent) mit weitreichenden Streaming-Möglichkeiten verzeichnen auch tatsächlich höhere Einnahmen. 63 Prozent dieser Unternehmen verzeichneten zwischen 2020 und Ende 2021 ein jährliches Umsatzwachstum von zehn Prozent oder mehr. Acht von zehn Befragten halten das Echtzeit-Datenstreaming zudem für sehr oder äußerst wichtig, um optimale Kundenerlebnisse zu schaffen.

Die richtige Technologie ist gefragt

Ohne die richtige Technologie stellt das Echtzeit-Datenstreaming aber eine Herausforderung dar: So haben 60 Prozent der IT-Führungskräfte Probleme bei der Integration mehrerer Datenquellen – fehlendes Budget ist dagegen nur bei 30 Prozent ein Hindernis. 76 Prozent gaben an, dass die zeitnahe Integration von Echtzeitdaten aus verschiedenen Anwendungen für geschäftskritische Prozesse wichtig ist. Allerdings haben 40 Prozent Schwierigkeiten, diese Integration durchzuführen. Mehr als zwei von drei Unternehmen (68 Prozent) sehen bereits im Auffinden der benötigten Daten eine Herausforderung.

Auch das Datenstreaming zwischen verschiedenen Clouds ist eine Hürde. So gaben nur 39 Prozent der Teilnehmer an, dass sie vollständig auf die Arbeit in einer hybriden Cloud-Umgebung vorbereitet sind. Obwohl Multi-Clouds weitverbreitet sind, berichten 32 Prozent der IT-Führungskräfte von Schwierigkeiten bei der effizienten Datensynchronisierung. Zudem setzt noch längst nicht jedes Unternehmen auf die Cloud: Von den Firmen, die auf lokale Datenspeicherung setzen, gaben 69 Prozent Bedenken bezüglich des Datenschutzes, der Datensicherheit oder Cyberangriffen als Vorbehalte an.

„Ob Unternehmen nun Kundeninformationen nutzen, um die Customer Experience zu personalisieren und zu verbessern, oder ob sie Access und User Data auswerten: Sie müssen Datenmengen in Echtzeit verarbeiten, analysieren und über das gesamte Unternehmen hinweg verfügbar machen. Diesen Herausforderungen tritt Daten-Streaming entgegen“, erklärt Jens Lübben, Area Vice President CEMEA von Confluent.

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