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Studie von Splunk Deutsche Führungskräfte entscheiden nicht datenbasiert

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Eine aktuelle Splunk-Studie hat ergeben, dass deutsche Führungskräfte zwar ein hohes Vertrauen in Daten haben, trotzdem werden diese in nur 40 Prozent der Entscheidungen als Grundlage verwendet.

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Das Bauchgefühl ist immer noch Entscheidungshelfer Nummer eins.
Das Bauchgefühl ist immer noch Entscheidungshelfer Nummer eins.
(Bild: Splunk )

Für die Studie wurden rund 200 Entscheidungsträger aus Deutschland, Großbritannien und Frankreich befragt. Ergebnis der Befragung: Deutsche Führungskräfte benötigen etwa acht Stunden für die Entscheidungsfindung, zwei Stunden weniger als im internationalen Vergleich. In Großbritannien kann das bereits bis zu zwölf Stunden dauern.

Der Weg zur Entscheidung

Etwa 53 Prozent der Entscheidungsträger verlassen sich dabei in erster Linie auf ihr Bauchgefühl. Und obwohl viele Manager Daten zur Hilfe nehmen, gaben über die Hälfte (52 Prozent) an, dass diese nicht schnell genug zur Verfügung stünden. Etwa ein Drittel der Befragten verfügen auch nicht über einen ausreichenden Dateneinblick.

Wenn es darum geht, benötigte Daten anzufordern, zögern nur rund 17 Prozent der Deutschen Führungskräfte. In Großbritannien sind dies rund 23 Prozent und in Frankreich 30 Prozent.

Potenzial der Daten

In Deutschland werden, der Studie zufolge, etwa 40 Prozent der geschäftsrelevanten Entscheidungen datenbasiert getroffen. Trotzdem ist das Vertrauen in Daten groß. IT-Daten werden von circa 80 Prozent als die vertrauenswürdigsten Daten erachtet. 91 Prozent gaben auch an, dass mindestens eine Abteilung in ihrem Unternehmen durch Daten optimiert werden könnte. Dies trifft besonders auf die Bereiche Cybersecurity und das Geschäftswachstum zu.

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