Training von Mosaic-AI-Modellen auf AWS Databricks und AWS ermöglichen Generative KI nach Maß

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Die Partner Databricks und Amazon Web Services (AWS) möchten die Entwicklung von benutzerdefinierten Modellen beschleunigen, die mit Mosaic AI auf AWS erstellt wurden. Databricks werde AWS-Trainium-Chips nutzen, um Mosaic-AI-Modelle auf AWS zu trainieren und bereitzustellen.

Ali Ghodsi, Mitbegründer und CEO von Databricks: „Generative KI verändert jede Branche, und die Daten eines Unternehmens sind letztlich sein Wettbewerbsvorteil.“(Bild:  Databricks)
Ali Ghodsi, Mitbegründer und CEO von Databricks: „Generative KI verändert jede Branche, und die Daten eines Unternehmens sind letztlich sein Wettbewerbsvorteil.“
(Bild: Databricks)

Databricks und Amazon Web Services (AWS) haben eine strategische Kooperationsvereinbarung getroffen. Gemeinsame Kunden könnten Mosaic AI nutzen, um große Sprachmodelle (LLMs) auf ihren privaten Daten vorab zu trainieren, fein abzustimmen, zu erweitern und bereitzustellen. Sie würden dabei durch die Größe, Leistung und Sicherheit von AWS unterstützt. Die erweiterte Partnerschaft werde auch neue Integrationen für Databricks auf AWS Marketplace umfassen.

Die Zusammenarbeit baue auf den von Databricks kürzlich erweiterten Mosaic-AI-Funktionen auf, zu denen auch Mosaic AI Model Serving gehört. Mosaic AI Model Serving sei entwickelt worden, um eine Vielzahl von Modellanbietern zu unterstützen, einschließlich der breiten Auswahl an Modellen, die über Amazon Bedrock verfügbar seien. Kunden könnten außerdem die Modellschulung auf Mosaic AI zu geringen Kosten skalieren, indem sie AWS-Trainium-Chips verwenden. Gemeinsam möchten Databricks und AWS gemeinsame Kunden in die Lage versetzen, maßgeschneiderte KI-Anwendungen zu entwickeln, bereitzustellen und zu überwachen, ohne die Kontrolle über ihre Daten oder ihr geistiges Eigentum zu verlieren.

Generative KI verändert jede Branche, und die Daten eines Unternehmens sind letztlich sein Wettbewerbsvorteil. Durch die Stärkung unserer Zusammenarbeit mit AWS können wir unseren Kunden eine unübertroffene Skalierung und ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, sodass sie ihre eigenen generativen KI-Anwendungen schneller auf den Markt bringen können“, erklärt Ali Ghodsi, Mitbegründer und CEO von Databricks.

Die strategische Kooperationsvereinbarung umfasst:

Benutzerdefinierte Modelloptimierung und verbesserte Sicherheit: Databricks und AWS werden bei der Entwicklung von benutzerdefinierten Modellen zusammenarbeiten, die mit Mosaic AI unter Verwendung von AWS-Trainium-Chips erstellt werden. Das Ziel sei, Kosten und Leistung für das Training und die Ausführung von LLMs zu verbessern. AWS Trainium profitiere vom AWS Nitro System, einer Sammlung von Hardware- und Softwarekomponenten, die entwickelt worden sei, um hohe Leistung, Verfügbarkeit, Datenschutz und Sicherheit für cloudbasierte Workloads zu bieten.

Migration und Modernisierung für generative KI: Databricks und AWS werden mit Systemintegratoren (SI) zusammenarbeiten, um Datenbestände, die in lokalen Rechenzentren laufen, auf AWS zu migrieren und die Modernisierung ihrer Datenplattformen zu beschleunigen.

Maßgeschneiderte Branchenlösungen und Accelerators: Aufgrund der steigenden Nachfrage nach Generativer KI in Branchen wie Medien und Finanzdienstleistungen werden Databricks und AWS weiterhin gemeinsame Branchenlösungen entwickeln, die Kunden dabei helfen sollen, Herausforderungen innerhalb ihrer Organisation zu lösen und Innovationen voranzutreiben.

Verbesserte Benutzerfreundlichkeit: Die beiden Unternehmen möchten ihren Kunden die Einführung und den Betrieb von Databricks auf AWS erleichtern – durch neue Integrationen auf dem AWS Marketplace, einschließlich vereinfachtem Onboarding und vereinfachter Konfiguration sowie Serverless Compute powered by AWS.

Gemeinsame Markteinführungsprogramme für Generative KI: Zusammen mit seinen SI-Partnern werde Databricks technische Lösungen und Implementierungsressourcen entwickeln, um Kunden dabei zu helfen, generative KI-Workloads und On-Premises-Migrationen zu identifizieren, die mit Databricks auf AWS optimiert werden können.

Ausweitung der Co-Marketing-Initiativen: Databricks und AWS werden weiterhin in strategische gemeinsame Marketingprogramme investieren, einschließlich der wichtigsten Branchenveranstaltungen beider Unternehmen. Diese Arbeit soll auch gemeinsam gebrandete technische Ressourcen und auf Entwickler fokussierte Veranstaltungen umfassen, die es Kunden ermöglichen, Generative-KI-Lösungen zu prototypisieren.

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