Integrierte Governance und sichere Benutzerauthentifizierung Databricks Apps – neue Methode für interne Daten- und KI-Anwendungen

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Mit Databricks Apps bietet Databricks Unternehmen eine neue Möglichkeit, interne Anwendungen direkt auf der eigenen Data Intelligence Platform zu erstellen und bereitzustellen, etwa für Datenvisualisierung, KI, Self-Service-Analysen und die Überwachung der Datenqualität.

Databricks Apps sei eine neue Methode zur Erstellung und Bereitstellung interner Daten- und KI-Anwendungen.(Bild:  Databricks)
Databricks Apps sei eine neue Methode zur Erstellung und Bereitstellung interner Daten- und KI-Anwendungen.
(Bild: Databricks)

Databricks Apps, so der Daten- und KI-Spezialist, werde Entwickler bei der Erstellung von Anwendungen unterstützen, die direkt in der Umgebung des Anbieters oder mit Tools wie Visual Studio Code und PyCharm ausgeführt werden können, um einen nahtlosen Zugriff auf Daten und KI-Modelle zu gewährleisten. Data Scientists und Data Engineers könnten mit vertrauten Python-Frameworks wie Dash, Gradio und Streamlit schnell Apps erstellen und iterieren. Hierfür stünden vorgefertigte Python-Vorlagen zur Verfügung.

Einer der wichtigsten Vorteile sei es Databricks zufolge, Datenanwendungen zu erstellen, die auf nicht technische Benutzer zugeschnitten sind und Code anstelle von SQL verwenden. Dies eröffne neue Möglichkeiten, um komplexe Dateneinblicke für ein breiteres Anwenderfeld in Unternehmen zugänglich zu machen. Beispielsweise könne ein Marketing-Team die Funktion nutzen, um individuelle Dashboards zu erstellen, die die Leistungskennzahlen von Kampagnen visualisieren und es Teammitgliedern ohne technischen Hintergrund ermöglichen, die Daten einfach zu interpretieren und darauf zu reagieren. Darüber hinaus ließen sich KI-Komponenten integrieren, sodass Entwickler spezifische KI-Modelle aufrufen könnten. Diese Integration von KI-Funktionen erlaube die Erstellung anspruchsvoller Anwendungen für Aufgaben wie Stimmungsanalysen für Kundenfeedback oder Vorhersagemodelle für Umsatzprognosen. Dadurch werde der Wert der Einblicke in die Daten für nicht technische Benutzer weiter erhöht.

Sobald die Anwendungen erstellt seien, würden sie direkt bereitgestellt und vollständig verwaltet, wobei die bereits in Unity Catalog konfigurierten Datenzugriffskontrollen beachtet würden. Die Verteilung an die Benutzer werde über das gleiche einheitliche Verwaltungsmodell gesteuert.

Entwickler müssten keine zusätzliche Infrastruktur aufbauen. Die Apps, so Databricks, laufen auf automatisch bereitgestelltem Serverless Compute. Entwickler könnten mit Git-Versionskontrolle und CI/CD-Pipelines sicherstellen, dass ihre internen Apps produktionsreif sind.

Mit Databricks Apps werde sichergestellt, dass die Daten die Databricks-Umgebung nur verlassen, wenn dies freigeben ist. Jede App sei mit robusten Sicherheitsmaßnahmen ausgestattet, darunter eine granulare Zugriffskontrolle zur Gewährleistung präziser Datenberechtigungen, automatisch verwaltete Serviceprinzipien für eine sichere Kommunikation zwischen Anwendungen und eine automatische Benutzerauthentifizierung, die OIDC/Oauth 2.0 und SSO für einen nahtlosen und sicheren Benutzerzugriff nutzt. Darüber hinaus biete die Integration der Lineage-Funktionen von Unity Catalog einen umfassenden Einblick in die Datenherkunft, -umwandlung und -verwendung der Anwendungen und verbessere so die Rückverfolgbarkeit und Compliance der Daten. Dieser integrierte Ansatz soll sicherstellen, dass Datenanwendungen die Unternehmensrichtlinien und gesetzlichen Vorschriften einhalten. Gleichzeitig könne er die Datenerkennung erleichtern und die Datennutzung in allen Teams fördern.

Databricks Apps sei jetzt in der öffentlichen Vorschau auf AWS und Azure verfügbar.

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