Report von Deloitte und Riddle&Code

Blockchain ist für digitale Zwillinge optimal

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mögliche Einsatzgebiete für Blockchain-Technik im IoT-Umfeld.
Mögliche Einsatzgebiete für Blockchain-Technik im IoT-Umfeld. (Bild: Deloitte / Riddle&Code)

Ein gemeinsamer Report von Deloitte und Riddle&Code sieht in der Blockchain-Technologie den effizientesten Weg, um digitale Zwillinge zu generieren, zu überwachen und auszutauschen.

Die Marktforscher erwarten, dass allein Deutschland bis zum Jahr 2020 rund 750 Millionen vernetzte Geräte im Internet der Dinge (IoT) vorhanden sein werden. Weltweit soll dieser Wert bis dahin bei über 20 Milliarden Geräten liegen. Derartige Systeme versorgen auch virtuelle Kopien von physischen Objekten oder Prozessen („digitaler Zwilling“) mit Daten. Laut Deloitte und Riddle&Code soll die Blockchain-Technik den Einsatz dieser digitalen Zwillinge maßgeblich erleichtern. So sei die Übertragung von Daten und Werten jeglicher Art ohne Vermittler und mit hoher Transparenz möglich. Einsatzgebiete sind etwa das Privatkundengeschäft, die Fertigungs- oder die Automobilindustrie.

Sicherheit muss sein

Der Report weist aber auch darauf hin, dass die Blockchain um eine sichere Möglichkeit zur Verlinkung der digitalen mit der realen Welt ergänzt werden muss. Dies könne zum Beispiel durch einen QR-Code oder sichere und manipulationsgeschützte Krypto-Tags erfolgen. Letztere bietet Riddle&Code an: Die Tags nutzen dabei den privaten/öffentlichen Schlüsselmechanismus der Blockchain. Der Report zeigt auch auf, wie sich derartige Kombinationen aus Blockchain und Krypto-Hardware in der Praxis nutzen lassen. Einsatzgebiete sind etwa Track-and-Trace-Lösungen in der Logistik oder der Suppy Chain, Herkunftsnachweise oder das sichere Speichern von Krypto-Assets. Deloitte und Riddle&Code werden auf dem Blockchain-Technologiegipfel Consensus 2018 in New York weitere Anwendungsfälle vorstellen.

Der vollständige Report steht auf der Riddle&Code-Website bereit.

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