Die Business Software Alliance, ein seit 1988 bestehender internationaler Interessenverband von Softwareanbietern, hat einen Report mit dem Titel „Big Data und was es damit auf sich hat“ veröffentlicht. Darin illustriert der Verband die globalen Errungenschaften der Datenrevolution.
In einem Whitepaper will der Branchenverband BSA aufzeigen, dass Datenanalyse ein innovatives, transformatives Werkzeug ist, das beim Finden unerwarteter Lösungen hilft.
(BSA)
Heute werden mehr Daten erhoben als je zuvor. Über 90 Prozent aller Daten sind in den vergangenen zwei Jahren entstanden und das Wachstum der Datensammlung verdoppelt sich mittlerweile alle zwei Jahre.
Das Whitepaper der BSA | The Software Alliance mit den Titel Big Data und was es damit auf sich hat (PDF) widmet sich in erster Linie der Frage, wie sich aus Software und Daten entscheidende Erkenntnisse gewinnen lassen. Dazu illustriert das Whitepaper anhand einer Reihe von Beispielen, wie datengestützte Antworten das Leben verbessern können – von Erleichterungen im täglichen Leben über bessere Stadtplanung, frühere Warnung vor Unwettern bis hin zu lebensrettenden medizinischen Erkenntnissen.
Daten richtig sammeln
So vermittelt der Report einen tieferen Einblick in die Welt der Datenanalyse als innovatives, transformatives Werkzeug, das beim Finden unerwarteter Lösungen hilft. Das Papier diskutiert aber auch die Frage, wie Unternehmen Daten sammeln und bestmöglich verwenden können, ohne die Privatsphäre zu verletzen.
Das Whitepaper illustriert zudem die Auswirkungen einer datengetriebenen Wirtschaft auf verschiedene Branchen wie Produktion, Transport, Energie, Landwirtschaft, Bildung und Gesundheitswesen.
15 Billionen US-Dollar Wirtschaftskraft
Laut Victoria Espinel, BSA President und CEO, werden bis ins Jahr 2030 weltweit geschätzte 15 Billionen US-Dollar an zusätzlicher Wirtschaftskraft geschaffen. Espinel weiter: „Mit der bahnbrechenden Art, Daten einzusetzen, bewirken wir weltweit einzigartige Veränderung und Fortschritt. Datengetriebene Projekte eröffnen Menschen sowie Gemeinschaften neue Möglichkeiten und erlauben es Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter einzusetzen. Mit dem Wachstum der datengetriebenen Wirtschaft wird uns neue Software helfen, diese Daten besser zu verstehen und in konkrete Lösungen umzusetzen.“
Victoria Espinel, BSA President und CEO
(BSA)
Im Augenblick bestehe die größte Herausforderung in der Frage, wie diese Daten eingesetzt und verwertet werden könnten. Sie müssten gesammelt, gespeichert, analysiert und in sinnvolle Ergebnisse übersetzt werden. Ferner müssten die Entscheidungsträger der Welt berücksichtigen, wie wichtig es sei, diesen Prozess mit einem geeigneten Rahmenwerk zu unterstützen, so Espinel.
In diesem Zusammenhang unterstreicht Espinel die einmalige Gelegenheit zur Schaffung klarer Regeln durch Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden für den freien grenzüberschreitenden Fluss von Daten sowie zur Investition in stark nachgefragte IT-Fachkräfte. Dies eröffne Unternehmen neue Marktchancen, was das beste Umfeld für Innovation böte.
Beispiele
Ergänzt wird der Report „Big Data und was es damit auf sich hat“ um eine Reihe von Beispielen, wie Antworten aus Datenanalyse und Software das Leben verbessern könnten, etwa „Vorhersage von Wetterkrisen“,„Rettung von Frühgeborenen“, „Pendelzeiten verkürzen“,„Bessere Ernten“, „Energiesparende Gebäude“ oder „smarte Stadtplanung“.
Nach Ansicht von Victoria Espinel zeige diese große Bandbreite der Probleme, die sich mittels Datenanalyse lösen lassen, auf, welchen Einfluss die Datenrevolution schon jetzt auf die Weltwirtschaft habe. Es gäbe ernst zu nehmende Themen wie den Schutz der Privatsphäre, die mit Bedacht angegangen werden müssten. Die schier unbegrenzte Menge verfügbarer Information mache aber auch die Einsatzmöglichkeiten vom Klassenzimmer über das Krankenhaus bis hin zu Autobahn oder Robotik nahezu grenzenlos.
Nur wenn es gelänge, wertvolle Daten effektiv zu nutzen, werde sich unser Leben verbessern und die Innovationswirtschaft als Ganzes gefördert, kommentiert Espinel die Ergebnisse.
BSA | The Software Alliance
BSA | The Software Alliance (bis 2012: Business Software Alliance (BSA)) ist ein 1988 gegründeter internationaler Interessenverband von Software-Anbietern. Der Verband vertritt ihre Mitglieder mit Lobby-Arbeit in Fragen von Urheberrecht oder lizenzkonformen Handel mit Software. Die meisten weltweit führenden IT-Anbieter wie Apple, Adobe, IBM, Cisco, HP, Intel, Microsoft, Network Associates, Symantec oder Trend Micro gehören dem Verband an. Prominente deutsche Mitglieder sind SAP oder Nemetschek.
Stand: 08.12.2025
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