Studie von HubSpot und LinkedIn zeigt Nachholbedarf Beim KI-Einsatz im Marketing hinken deutsche Firmen hinterher

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Laut einer aktuellen Studie von HubSpot und LinkedIn haben deutsche Unternehmen hinsichtlich ihres Einsatzes von KI im Marketing noch Aufholbedarf. Im europäischen Vergleich hinken die deutschen Firmen stark hinterher.

Im Marketing hat sich der KI-Einsatz laut einer aktuellen Studie von HubSpot und LinkedIn noch nicht etabliert.(Bild:  HubSpot)
Im Marketing hat sich der KI-Einsatz laut einer aktuellen Studie von HubSpot und LinkedIn noch nicht etabliert.
(Bild: HubSpot)

Für die Studie „KI-Nutzung in Europa: Wie Daten und KI die Spielregeln im Marketing verändern“ befragten HubSpot und LinkedIn in Zusammenarbeit mit TopRank Marketing ingesamt 2.306 Führungskräfte aus B2B- und B2C-Unternehmen mit bis zu 1.000 Mitarbeitern. Aus der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) wurden 667 Personen befragt.

Zu den Ergebnissen zählt, dass nur sieben Prozent aller Marketingfachleute in Deutschland den KI-Einsatz in ihrer Abteilung bereits optimiert haben und nun eine verstärkte Nutzung anstreben. Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern ist Deutschland damit Schlusslicht: Spitzenreiter ist Finnland (20 Prozent), gefolgt von der Schweiz (17 Prozent) und Belgien (13 Prozent).

Testphasen laufen noch, Budgets sind zu schmal

Rund ein Drittel (35 Prozent) der deutschen Befragten testet derzeit noch den KI-Einsatz in bestimmten Anwendungen. Weitere 29 Prozent sind erst auf der Suche nach passenden Anwendungsszenarien. 16 Prozent haben KI zumindest in einige Workflows implementiert. Lediglich vier Prozent können der Aussage zustimmen, dass KI bereits eine grundlegende Rolle bei ihren Entscheidungen spielt.

Als wesentliches Hindernis für die KI-Einführung betrachten 46 Prozent der Marketing-Entscheider zu knappe Budgets. Drei von vier Studienteilnehmern (75 Prozent) gehen aber davon aus, dass im kommenden Jahr mehr Mittel zur Verfügung stehen. Die Studie zeigt aber auch Vorteile von KI im Marketing auf: So nutzen 40 Prozent aller Unternehmen mit deutlichen ROI-Steigerungen bereits KI zur Analyse von Kundendaten sowie in Form von Chatbots und virtuellen Assistenten. Zudem kommt die Technologie in solchen Firmen auch für Absatzprognosen, E-Mail-Kampagnen oder Anzeigen-Targeting zum Einsatz.

„Die Studie zeigt, dass die Mehrheit der Marketingfachleute in kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland noch Zeit benötigt, um KI fest in ihre Prozesse zu integrieren”, erklärt Josephine Wick Frona, Head of Marketing DACH von HubSpot. Mit dem nötigen Budget und entsprechend ausgebildeten Fachkräften könnten sie die Vorteile von KI voll ausschöpfen und messbare Ergebnisse erzielen, die zeigen, wie KI das Marketing voranbringt. „Wichtig ist, dass sie dafür einen starken Rückhalt in der jeweiligen Führung haben“, so die Expertin.

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