Security-Startup startet Angebot Asvin setzt bei IoT-Sicherheit auf Distributed Ledger

Autor / Redakteur: Martin Hensel / Peter Schmitz

Der verstärkte Einsatz von IoT-Geräten („Internet of Things“) hat zu einer verstärkten Nachfrage nach entsprechenden Sicherheitslösungen geführt. Das Stuttgarter Startup Asvin hat nun einen entsprechenden Dienst vorgestellt, der auf Distributed-Ledger-Technik aufbaut.

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Asvin will IoT-Geräte durch regelmäßige Updates zuverlässig schützen.
Asvin will IoT-Geräte durch regelmäßige Updates zuverlässig schützen.
(Bild: Werner Moser / Pixabay )

Eine zentrale Rolle für die IoT-Sicherheit spielen regelmäßige Updates der Komponenten von Geräten, Maschinen und Anlagen, betont Asvin. Die Chain-of-Trust des Startups soll den Software-Lifecycle ohne großen Aufwand absichern, überwachen und Vertrauen schaffen. Sie deckt dabei den gesamten Zyklus von Entwicklung über Verteilung bis zum Betrieb ab.

Updates sicher ausliefern

Die Lösung von Asvin fokussiert sich vor allem auf das Schließen von Sicherheitslücken über Updates. Über digitale Zertifikate in einem Distributed Ledger und laufendes Monitoring sollen sich Risiken durch Hackerangriffe deutlich reduzieren lassen. Asvin stellt dafür eine Software-as-a-Service-Plattform und dezentralisierte Infrastruktur bereit. Sie sorgen für die Verteilung von Updates und Patches an IoT-Endgeräte. Die Vorgänge werden dokumentiert und sollen so die Auslieferung vor Manipulationen schützen. Individuelle Roll-out-Pläne sind ebenso möglich wie das automatische Ausführen schneller Updates im Krisenfall.

„Cybersicherheit im Internet der Dinge ist das Thema der kommenden Jahre. Neben einem wachsenden Bedarf in der Industrie ändern sich weltweit die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Durchsetzung einer besseren Produktsicherheit. Auch diesen Bereich decken wir ab, denn asvin kann Unternehmen dabei helfen, die zukünftigen regulatorischen Anforderungen zu erfüllen“, erklärt Asvin-CEO Mirko Ross.

Verfügbarkeit

Der Asvin-Service steht ab sofort auf der Website des Unternehmens bereit. Registrierte Geräte werden mit 0,99 Euro pro Jahr abgerechnet, wobei drei Updates im Preis enthalten sind.

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