Partnerschaft für vernetzte KI-Systeme Altair und Databricks verknüpfen Analyseplattformen

Von Berk Kutsal 1 min Lesedauer

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Altair und Databricks wollen ihre Systeme für Datenanalyse und Künstliche Intelligenz (KI) enger verzahnen, um den Zugriff auf Daten zu vereinfachen und maschinelles Lernen zu beschleunigen. Kunden könnten künftig Modelle schneller entwickeln, bereitstellen und skalieren.

Altair schließt Partnerschaft mit Databricks und möchte gemeinsamen Kunden fortschrittliche Funktionen für die Vereinheitlichung von Daten, grafikbasierte Intelligenz und KI auf Unternehmensebene zur Verfügung stellen.(Bild:  KI-generiert)
Altair schließt Partnerschaft mit Databricks und möchte gemeinsamen Kunden fortschrittliche Funktionen für die Vereinheitlichung von Daten, grafikbasierte Intelligenz und KI auf Unternehmensebene zur Verfügung stellen.
(Bild: KI-generiert)

Altair und Databricks haben eine Kooperation angekündigt. Die Anbieter wollen ihre Plattformen technisch verknüpfen. Ziel sei es, eine durchgängige Lösung für Datenzugriff, Analyse und KI-Entwicklung zu schaffen.

Im Kern der Zusammenarbeit steht die Verbindung von Altair RapidMiner mit der Databricks Data Intelligence Platform. Beide Unternehmen erklärten, dass Nutzer künftig ohne Datenkopien direkt auf in Databricks gespeicherte Informationen zugreifen und diese mit RapidMiner analysieren könnten.

Zugriff ohne Umwege

Altair positioniert RapidMiner als Tool für die Datenvorbereitung, maschinelles Lernen und MLOps. Das System unterstützt sowohl Low-Code-AutoML als auch komplexe Modellierungsansätze. Durch die Anbindung an Databricks sollen sich Daten schneller aufbereiten und nutzen lassen.

Laut Altair könnten Unternehmen so KI-Modelle einfacher entwickeln, trainieren und ausrollen. Die Partnerschaft solle helfen, Datenflüsse zu vereinheitlichen und Automatisierung voranzutreiben.

Brücke zu Alt-Systemen

Ein Alleinstellungsmerkmal sei die Unterstützung der SAS-Sprache. Altair betont, RapidMiner gehöre zu den wenigen Plattformen, die SAS-Code nativ verarbeiten könnten. Diese Fähigkeit sei besonders für Firmen relevant, die bestehende Analytik-Lösungen weiter nutzen wollten.

In Kombination mit Databricks ließe sich so ein nahtloser Übergang von Legacy-Umgebungen zu modernen Architekturen schaffen. Unternehmen könnten bestehende Datenbestände aufwerten, ohne bestehende Workflows vollständig neu aufzusetzen.

Graphtechnologie für Kontext

Altair bringt zudem eine MPP-basierte Knowledge-Graph-Engine in die Partnerschaft ein. Diese sei auf Ontologie-Modellierung und graphbasierte Datenverarbeitung ausgelegt. Die Engine könne strukturierte, unstrukturierte und Streaming-Daten verknüpfen.

Das Ziel sei es, mithilfe dieser Graphstrukturen kontextbasierte Systeme zu ermöglichen. Die Technologie solle insbesondere generativen KI-Modellen und autonomen Agenten helfen, komplexe Zusammenhänge besser zu erfassen.

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