Künstliche Intelligenz

75 Prozent der Unternehmen wollen KI-Technologien implementieren

| Autor / Redakteur: Christoph Kurth / Nico Litzel

Ein Einsatzgebiet für Künstliche Intelligenz sind virtuelle Assistenzsysteme, die Mitarbeiter durch das Automatisieren einfacher Tätigkeiten entlasten können.
Ein Einsatzgebiet für Künstliche Intelligenz sind virtuelle Assistenzsysteme, die Mitarbeiter durch das Automatisieren einfacher Tätigkeiten entlasten können. (Bild: Dimension Data)

Künstliche Intelligenz (KI) zählt zu den Top-Themen bei Unternehmen. Laut des „Top IT-Trends 2018“-Reports von Dimension Data gehen rund drei Viertel der Führungskräfte davon aus, dass entsprechende KI-Technologien in den kommenden drei Jahren in ihrem Unternehmen eingeführt werden.

Die Studie benennt als wichtigste Einsatzgebiete digitale Assistenzsysteme und innovative IT-Sicherheitskonzepte. Weitere mögliche Einsatzgebiete für Künstliche Intelligenz soll die Abwehr von Cyber-Angriffen sein. Anstelle des Programmierers, der mithilfe von Algorithmen definieren muss, welche Schadsoftware gesucht werden soll, könnte in diesem Szenario die Anwendung selbstständig nach Angreifern suchen.

Virtuelle Assistenzsysteme

Um die Arbeit in Unternehmen zu vereinfachen, sind auch virtuelle Assistenzsysteme denkbar. Durch die Automatisierung einfacher Tätigkeiten sollen diese Kosten sparen und Mitarbeiter entlasten.

Ellen Kuder, Director Digital Workplace bei Dimension Data, sagt: „Die Aufgabe von Künstlicher Intelligenz ist es nicht, Mitarbeiter zu ersetzen. Im Gegenteil entlasten neue Technologien Mitarbeiter und ergänzen die menschlichen Fähigkeiten sinnvoll bei der täglichen Arbeit. So können auf der Basis von Datenanalysen und KI fundierte Entscheidungsgrundlagen erstellt, IT-Attacken frühzeitig abgewehrt oder Routinetätigkeiten abgewickelt werden.“

Aufgrund der im letzten Jahr von Dimension Data durchgeführten Studie „Digital Workplace Report: Transforming Your Business“ erwarteten 62 Prozent der Befragten, dass virtuelle Assistenzsysteme in ihrem Unternehmen implementiert werden. Für die Studie wurden weltweit 850 Führungskräfte aus Wirtschaft und IT befragt.

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