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Smart-Data-Studie veröffentlicht Zehn Thesen zu Big Data in der Wirtschaft

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Die Studie „Smart-Data-Business – 10 Thesen zur Nutzung von Big-Data-Lösungen in der Wirtschaft“ zeigt hohes Potenzial für Big-Data-Technologien in den Bereichen Mobilität und Industrie. Die größten Herausforderungen liegen bei Datenschutz und Datensicherheit in der Gesundheitsbranche.

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Die Studie des BMWi steht kostenlos zum Download bereit.
Die Studie des BMWi steht kostenlos zum Download bereit.
(Bild: BMWi)

Für die Studie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat das Business Application Research Center (BARC) gemeinsam mit dem Bundesverband der IT-Anwender e.V. (VOICE) insgesamt 340 IT- und Business-Entscheider im deutschsprachigen Raum befragt. „Drei von vier Befragten unserer Studie sehen in der Mobilität, beispielsweise durch eine intelligente Verkehrssteuerung, enormes Potenzial von Smart-Data-Technologien. Damit wird das wirtschaftliche Potenzial im Mobilitätsbereich als noch größer als in der Industrie mit einem Zustimmungswert von 70 Prozent angesehen. Die größten Herausforderungen dagegen liegen im Gesundheitsbereich: 63 Prozent betonen, dass hier die Risiken aufgrund der besonderen Sensibilität der Daten und den Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit besonders groß sind“, erklärt Dr. Alexander Lenk, Leiter der Smart-Data-Begleitforschung des FZI Forschungszentrums Informatik.

Vorteile durch Big Data

Auch BARC-Geschäftsführer Dr. Carsten Bange sieht deutliche Tendenzen: „63 Prozent der Befragten, die im Unternehmen eine Big-Data-Initiative laufen haben, gaben an, operative Prozesse durch Big-Data-Lösungen besser steuern zu können. 56 Prozent gaben sogar an, gegenwärtig bereits neue Produktideen und Dienstleistungen mit Big Data zu entwickeln“. Die Ergebnisse der Studie wurden in den folgenden zehn Thesen zusammengefasst:

  • 1. Big Data hilft bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Produktideen und Dienstleistungen,
  • 2. vorhandene datenbasierte Analysemethoden und Vorhersagemodelle sind noch nicht ausreichend – Big Data schafft Abhilfe,
  • 3. Steuerung des Tagesgeschäfts durch Big Data wichtiger als strategische Implikationen,
  • 4. die größten Herausforderungen liegen im Datenschutz und in der Datensicherheit,
  • 5. das größte Big-Data-Potenzial liegt in der Mobilität und der Industrie,
  • 6. die größten Herausforderungen liegen im Gesundheitsbereich,
  • 7. Big-Data-Investitionen fließen vor allem in die Aus- und Weiterbildung des Personals,
  • 8. Unternehmen nutzen für die Datenanalyse noch Technologien, die für Big-Data nur bedingt nutzbar sind,
  • 9. großes Potenzial liegt in Social-Media-Daten und
  • 10. die IT-Abteilung treibt den Big-Data-Einsatz in Unternehmen voran.

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