Digitaler Wandel

Was Führungskräfte künftig können müssen

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Vor allem Kommunikation spielt im Zuge des digitalen Wandels eine immer wichtigere Rolle.
Vor allem Kommunikation spielt im Zuge des digitalen Wandels eine immer wichtigere Rolle. (Bild: Mohamed Hassan / Pixabay)

Der digitale Wandel schreitet voran und stellt Unternehmen vor zahlreiche Herausforderungen. Auch Führungskräfte müssen sich auf veränderte Anforderungen einstellen, wie eine Studie des Personaldienstleisters Robert Half zeigt.

Zwar sind über 80 Prozent der befragten Führungskräfte zuversichtlich, den digitalen Wandel mit ihrem aktuellen Team erfolgreich umsetzen zu können. Gleichzeitig glauben aber 70 Prozent von ihnen, dass die Schulung der Mitarbeiter in neuen Technologien schwierig wird. Eine Diskrepanz, die es laut dem Personaldienstleister durch kluge und klare Kommunikation zu lösen gilt.

„Um den digitalen Wandel in der eigenen Unternehmenskultur wirklich zu vollziehen, muss auf allen Ebenen kommuniziert werden. Vorgesetzte haben die Aufgabe, die Vorteile der neuen Arbeitswelt für alle Mitarbeiter verständlich und zugänglich zu machen – im Idealfall ganz analog von Mensch zu Mensch“, erklärt Christian Umbs, Managing Director von Robert Half.

Die Mischung macht’s

Gefragt sind laut der Studie vor allem Manager mit technologischem Verständnis (58 Prozent), sehr guten Kommunikationsfähigkeiten (51 Prozent) und technischem Know-how (45 Prozent). „Ein offener Dialog und stetiger Informationsaustausch gepaart mit Empathie werden über Erfolg und Misserfolg der digitalen Transformation entscheiden. Vor allem sollten die Mitarbeiter von ihren Führungskräften motiviert und in den Change-Prozess mit eingebunden werden“, meint Umbs.

Um die Bereitschaft zur Anpassung an Neues in der Belegschaft zu fördern, haben zwei Drittel der Unternehmen ihr Weiterbildungsbudget erhöht. Sie bieten ihren Angestellten individuelle Trainings und Seminare an. Zusätzlich werden entsprechende Kosten erstattet oder Projektteams gebildet. Externe Beratung ist ebenfalls für die Entscheidungsfindung ein Thema, meinen 38 Prozent der befragten Führungskräfte. Erfahrene Interimsmanager für Digitalisierungsprojekte können Wissen weitergeben, die Produktivität existierender Teams erhöhen und diese bei der Zielerreichung unterstützen.

„Über allem steht jedoch Communication first – denn nur wer es schafft, technisches Know-how zu verbreiten, die Mitarbeiter zu überzeugen und den digitalen Kulturwandel in allen Bereichen des Unternehmens aktiv zu kommunizieren, kann sich selbst als digitalen Anführer bezeichnen“, verdeutlicht Umbs.

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