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Stateful Functions Ververica stellt Open-Source-Framework vor

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Mit Stateful Functions hat der Apache-Flink-Pionier Ververica ein Open-Source-Framework für die Stream-Verarbeitung vorgestellt. Es soll leistungsstarke Abstraktionen für ereignisgesteuerte Architekturen ermöglichen.

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Ververica hat das Open-Source-Framework Stateful Functions veröffentlicht.
Ververica hat das Open-Source-Framework Stateful Functions veröffentlicht.
(Bild: Screenshot / Ververica)

Stateful Functions soll die Komplexität bei der Erstellung und Orchestrierung von Stateful-Anwendungen in großem Maßstab reduzieren. Benutzer können lose gekoppelte, unabhängige Funktionen definieren, die konsistent und zuverlässig auf einem gemeinsamen Ressourcenpool interagieren. Der Quellcode des Apache-2.0-lizenzierten Projekts wird der Apache-Flink-Community von Ververica zur Verfügung gestellt.

„Die Orchestrierung für zustandslose Berechnungen ist weit fortgeschritten, getrieben von Technologien wie Kubernetes und FaaS. Die meisten Angebote reichen jedoch für verteilte Anwendungen mit Zustandsdaten immer noch nicht aus. Die konsistente Handhabung von Zuständen und die zuverlässige Interaktion zwischen den Diensten stellt eine große Herausforderung für die Entwicklungsfreundlichkeit dar. Stateful Functions ist ein großer Schritt, um dieses Problem zu überwinden und die nahtlose Zustandsverwaltung und Konsistenz moderner Stream-Verarbeitung hier ins Spiel zu bringen“, erklärt Stephan Ewen, Mitbegründer und CTO von Ververica.

Funktionsweise im Überblick

Das Frame ist als einfache, aber leistungsfähige Abstraktion konzipiert. Sie basiert auf Funktionen mit persistentem und fehlertolerantem Zustand, die sowohl asynchron miteinander interagieren als auch zu komplexeren Funktionsnetzen kombiniert werden können. Zusätzliche Infrastruktur für das Application State Management, wie zum Beispiel Key-Value-Stores oder Message Broker, werden dadurch überflüssig. Zudem sinken der Betriebsaufwand und die Komplexität des Gesamtsystems.

Ein weiterer Vorteil der Kernabstraktion ist, dass Funktionen keinen konstanten Ressourcenbedarf haben und damit keine Leerlaufzeiten aufweisen. Dies stellt einen Vorteil dar, da verbrauchsbasierte Preismodelle zunehmend zur Norm werden. Das Framework zielt allgemeine, zustandsabhängige Anwendungsfälle ab. Dazu zählen etwa asynchrone Prozesse wie Bestellung, Zahlung oder Logistik, aber auch heterogene Event-Stream-Pipelines sowie Echtzeit-Kontext und -Statistiken

Detaillierte Informationen hält eine eigene Website zu Stateful Functions bereit.

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