Gehaltsstudie des BARC Verdienstmöglichkeiten in der Data-&-Analytics-Branche

Von Bernhard Lück 2 min Lesedauer

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Das Business Application Research Center (BARC) hat die Gehälter in Data- & Analytics-Berufen untersucht. Die Studie beleuchtet Grundgehälter, Bonuszahlungen und weitere Vergütungsformen und analysiert den Einfluss von Faktoren wie Geschlecht und Führungsverantwortung.

Die Coronapandemie und die darauffolgende Inflation hatten tiefgreifende Auswirkungen auf die Gehaltsstrukturen.(Bild:  BARC)
Die Coronapandemie und die darauffolgende Inflation hatten tiefgreifende Auswirkungen auf die Gehaltsstrukturen.
(Bild: BARC)

Die BARC Data & Analytics Gehaltsstudie 2024 liefert detaillierte Analysen zu Gehaltsstrukturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf Basis der Antworten von 679 Umfrageteilnehmern entstehe ein ganzheitliches Bild der Verdienstmöglichkeiten in Data-&-Analytics-Berufen. Die Studie soll es Fachleuten ermöglichen, ihre Karrierechancen realistisch einzuschätzen und informierte Entscheidungen über ihre berufliche Zukunft zu treffen. Unternehmen könnten die Ergebnisse nutzen, um ihre Vergütungspakete zu benchmarken, um so die besten Talente der Branche anziehen und halten zu können.

Auswirkungen von Coronapandemie, Inflation und Fachkräftemangel

Ein besonders signifikantes Ergebnis der Studie ist der deutliche Einfluss von Coronapandemie, Inflation und Fachkräftemangel auf die Gehaltsstrukturen. „Die wirtschaftliche Unsicherheit während der Pandemie führte zu niedrigeren Einstiegsgehältern für Mitarbeiter, die in dieser Zeit angestellt wurden. Dies zeigt die langfristigen Auswirkungen globaler Krisen auf lokale Gehaltsstrukturen“, kommentiert Dr. Carsten Bange, Geschäftsführer bei BARC.

Während der Pandemie eingestellte Mitarbeiter haben im Vergleich zu ihren Kollegen, die vor oder nach der Pandemie eingestellt wurden, deutliche Nachteile, da ihre Gehälter langsamer steigen und die Inflation ihren Kaufkraftverlust verschärft. Gehaltsanpassungen halten nicht mit den steigenden Lebenshaltungskosten Schritt. Verschärft wird der Unterschied außerdem durch die anhaltend hohe Inflation nach der Pandemie gekoppelt mit dem weiterhin bestehenden Fachkräftemangel. Beide Faktoren begünstigen höhere Einstiegsgehälter.

Lohnungleichheit

Die größten Gehaltsunterschiede in Data-&-Analytics-Berufen sind durch die Faktoren Geschlecht und Führungsverantwortung gekennzeichnet. Gleichzeitig verdeutlichen die weiterhin bestehenden Einkommensunterschiede zwischen den Geschlechtern die dringende Notwendigkeit verstärkter Anstrengungen zur Erreichung von Gehaltsgleichheit.

Arbeitszufriedenheit vs. Gehaltszufriedenheit

Interessanterweise liegt die Zufriedenheit mit der aktuellen Tätigkeit bei 72 Prozent, während die Zufriedenheit mit dem Gehalt nur 56 Prozent erreicht. Viele sind bereit, für neue Herausforderungen den Arbeitgeber zu wechseln, was auf die Wichtigkeit von Karriereentwicklung und nicht nur finanzieller Vergütung hinweist.

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